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Weniger arbeitslose Informatiker

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Die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Arbeitslosen im IT-Bereich ist im November erstmals seit zwei Jahren unter die Marke 30.000 gesunken. Im Einzelnen führte die Agentur 497 Datenverarbeitungsfachleute ohne nähere Angabe, 1377 Systemanalytiker und Organisatoren, 2494 Anwendungsprogrammierer, 2429 Systemprogrammierer, 7471 Rechenzentrumsfachleute, 2230 IT-Vertriebsfachleute, 5495 Datenverarbeitungskaufleute, 6552 Informatiker und 1004 sonstige Datenverarbeitungsfachleute in ihrer Datenbank. Sie enthält nicht die Arbeitslosen, die bei kommunalen oder sonstigen Trägern gemeldet sind. Seit Januar 2006 schwankt die Zahl der im IT-Bereich zur Verfügung stehenden offenen Stellen um 7000. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Agentur nur ein Teil bekannt gemacht wird.

Der Branchenverband BITKOM beklagt in einer von ihm in Auftrag gegeben Studie bundesweit rund 43.000 offene Stellen, davon entfielen 18.000 auf die IT-Branche selbst und 25.000 auf Wirtschaftszweige, in denen Informations- und Kommunikationstechnik zum Einsatz kämen.

Eine Betriebsbefragung, mit der das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) regelmäßig bundesweit Stellenangebote erfasst, hat gezeigt, dass über alle Wirtschaftszweige hinweg nur jede zweite offene Stelle den Arbeitsagenturen gemeldet wird. Deren Zahl sei aber noch kein Beleg für einen flächendeckenden Fachkräftemangel, kommentiert die IAB-Arbeitsmarktexpertin Anja Kettner: Der Bestand an offenen Stellen sei dynamisch. Laufend würden offene Stellen besetzt und neue kämen hinzu. (fm)