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Wettrennen um die kleinste Brennstoffzelle

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Toshiba will die kleinste Methanol-Brennstoffzelle der Welt entwickelt haben. Die etwa daumengroße Zelle (22 mm × 45 mm) nutzt als Brennstoff Methanol und erzeugt Wasser und Kohlendioxid als Abfallprodukte. Die Zelle soll so klein sein, dass sie in ein Handy-Headset passt und dennoch einen MP3-Player 20 Stunden mit Strom versorgen könnte.

Werte für die Energiedichte bleibt aber Toshiba ebenso schuldig wie schon die Firma MTI Micro, die ebenfalls vor kurzem eine Mini-Methanol-Zelle vorstellte, welche für traumhafte Laufzeiten bei PDAs sorgen soll. Außer diesen beiden Unternehmen werkelt auch Hitachi an einer entsprechenden Lösung. Alle bisher gezeigten Brennstoffzellen erreichen allerdings kaum Energiedichten, die über denen von gewöhnlichen Lithium-Ionen-Akkus liegen.

Bereits im nächsten Jahr, so verspricht Toshiba, soll der Mini-Stromerzeuger Serienreife erlangen und in den Handel kommen. Preisvorstellungen hat man beim japanischen Konzern allerdings noch nicht. (dal)