Wie gemalt: Die Bilder der Woche (KW 7)

Technische Spielereien ermöglichen jedem Fotografen seinen eigenen Stil zu entwickeln. Einige erstellen Bilder, die mehr an Gemälde als an Fotos erinnern.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 6 Beiträge

as time goes by

(Bild: Cordula / Stellaluna)

Von

Sie wirken, wie einer Buchseite entsprungen, mit dem Pinsel erstellt oder wie Relikte einer anderen Zeit – Fotos, vom Künstler durch geschickten Kameraeinsatz inszeniert oder per Bildbearbeitung verfremdet. Die Bilder dieser Woche zeigen eine bunte Mischung aus Montagen, Farbfiltern und Abstraktion.

Nicht nur ein Schwan, von Galeriefotograf Gerhard Mielenz, nach humorvoller Aussage des Künstlers auf Butterbrotpapier angefertigt, wirkt wie ein Werk der alten Meister. Auch die moderne Kunst à la Dalí‘ zerfließender Uhren ist vertreten durch Galeriefotografin Cordula, alias Stellaluna. Die einsame Frau mit sehnsuchtsvollem Blick Richtung See von Claus Müller könnte einem Herr-der-Ringe-Film entsprungen sein. Eine japanische Tuschezeichnung lässt Gerhard Schmidt lebendig werden, der einen auffliegenden Reiher wundervoll in Szene setzt.

Aber auch die etwas abstrakteren Kunstwerke wurden bei den Bildern dieser Woche nicht vergessen. Ob das durch grelles Pink und grafische Muster ausdrucksstarke Regenbild von Eric, alias ErFi, die Lichtkuppel von Paul Schmeichel oder ein fast vollständig blaues Meer von Georgie_Pauwels – jedes dieser Bilder besitzt sein besonderes Flair.

Damit Sie die Bilder dieser Woche noch einmal in Ruhe genießen können, haben wir sie als Galerie für Sie zusammengestellt.

Die Bilder der Woche (KW 7) (7 Bilder)

BIld am Samstag

Unser Bild am Samstag: „Auf dem jährlich am Ratzeburger See stattfindenden Mittelalter-Markt werden mit dem Nachbau eines Wikingerschiffes kleine Rudertouren angeboten. Hier war das Wikingerschiff gerade angeleint und eine junge Frau mit grünem Leinenkleid stellte sich am Bug mit Blickrichtung Sonne auf. Die Farben, die Licht- und Materialstimmigkeit ..., irgendwie erinnerte mich das alles an den Titanic-Film. Zum Glück ging niemand unter. Das Bild wurde mit Photoshop bearbeitet.“, schreibt Claus Müller zu seiner Aufnahme.
(Bild: ClausMüller )


(cbr)