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Windows 10: Ein halbes Jahr mehr Support – für Enterprise-Kunden

Nach Version 1511 bekommen nun auch die jüngeren Enterprise- und Education-Ausgaben von Windows 10 ein halbes Jahr länger Support. Und: Ende 2018 kommt eine neue LTS-Version.

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Windows 10

Jede Windows-10-Ausgabe bekommt von Microsoft 18 Monate Support ab Veröffentlichung – eigentlich, denn diese Fristen hat Microsoft nun für Kunden der Enterprise- und Education-Ausgaben der Versionen 1607, 1703 und 1709 um sechs Monate verlängert. Für Version 1511 erfolgte das bereits im November 2017. Die genauen Support-Enden listet Microsoft in einem TechNet-Dokument, dort finden sich auch weitere Infos zum künftigen Office-Support. Mit den Verlängerungen will man offenbar Großkunden entgegenkommen, bei denen es mit der Umstellung auf den straffen halbjährlichen Release-Zyklus von Windows 10 hapert.

Außerdem hat Microsoft eine aktualisierte Version für den Long Term Servicing Channel (LTSC) in Aussicht gestellt: Diese soll im Herbst 2018 veröffentlicht werden und auf der parallel dazu erscheinenden halbjährlichen Ausgabe fußen – sehr wahrscheinlich also "Version 1809". Die langzeitstabilen LTSC-Ausgaben sind Enterprise-Kunden mit Volumenlizenzen vorbehalten und die einzigen Editionen von Windows 10, bei denen die Anwender das von Windows Vista, 7 und 8.x bekannte Servicing-Schema bekommen: Zehn Jahre lang Sicherheits-Patches, davon die ersten fünf Jahre auch Patches gegen andere Bugs, Instabilitäten und sonstige unkritische Fehler.

Anwender der restlichen Windows-10-Editionen Ausgaben wie Home und Pro gucken unterdessen in die Röhre. Schon bei Version 1511, die sich derzeit in dieser erweiterten Supportphase für Enterprise und Education befindet, bekommen die sonstigen Editionen keine neuen Patches mehr per Windows Update; mehr noch: Auch ein händisches Einspielen der neuesten kumulativen Updates aus Microsofts Update-Katalog quittiert Windows mit der Fehlermeldung, das Update sei nicht kompatibel.

Auch wenn solche Installationen im Sinne von Microsoft längst auf neuere Ausgaben aktualisiert sein sollten, sind durchaus solche älteren Versionen im Einsatz – nicht zuletzt auf Rechnern, auf denen wegen der Fülle möglicher Probleme oder Inkompatibilitäten das Upgrade auf eine neuere Windows-10-Versionen dauernd fehlschlägt. (jss)

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