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Windows 10 Fall Creators Update: angekündigte Features fehlen

Dem für September erwarteten Fall Creators Update für Windows 10 werden ein paar Funktionen fehlen, die Microsoft in Aussicht gestellt hatte. Die Update-Bandbreite wird sich aber einfacher begrenzen lassen.

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Windows 10: Fall Creators Update ohne angekündigte Features

Die Timeline in Aktion... nicht.

(Bild: Microsoft)

Ein paar Features, die für die kommende Ausgabe von Windows 10 angekündigt wurden, werden es nicht rechtzeitig zur Fertigstellung schaffen. Wie Microsoft-Manager Joe Belfiore auf Twitter schrieb, wird die "Timeline"-Funktion nicht im Fall Creators Update enthalten sei, sondern nach dessen Veröffentlichung in Insider-Vorabversionen auftauchen soll.


Auch zwei weitere Features dürften es nicht ins Fall Creators Update schaffen. Das Feature mit der höchsten Priorität ist laut Belfiore OneDrive Files On Demand ("Cloud Files"), eine Verbesserung für OneDrive, die es ermöglicht, große Dateien vor der lokalen Verwendung nicht erst komplett auf den PC synchronisieren zu müssen. Stattdessen lädt OneDrive lediglich die zum Anschauen oder Bearbeiten notwendigen Teile der Datei herunter.

Weiter hinten in der Wichtigkeit steht für Microsoft die Cloud-synchronisierte Zwischenablage. Sie soll dafür sorgen, dass in die Zwischenablage kopierter Text, Dateien und ähnliches automatisch in der Zwischenablage anderer Geräte landet, sofern sie mit dem gleichen Microsoft-Konto laufen.


Alle Features hatte Microsoft Anfang Mai 2017 auf der Entwicklerkonferenz Build für das Fall Creators Update in Aussicht gestellt. Die nächste Windows-10-Ausgabe dürfte die Versionsnummer 1709 tragen und Mitte bis Ende September 2017 fertig werden. Bleibt Microsoft bei seinem bisherigen Veröffentlichungsschema, dürfte Version 1709 ab der ersten Oktoberhälfte zum Download bereitstehen und per Windows Update an erste Anwender verteilt werden.

Im Fall Creators Update lässt sich die maximale Bandbreite für Update-Downloads einfacher beschränken.

Erfreulich ist eine Änderung, die der Fall Creators Update bringt und die nun in der Insider-Vorabversion mit der Build-Nummer 16237 aufgetaucht ist: In den Einstellungen der Übermittlungsoptimierung (Einstellungen / Update und Sicherheit / Windows Update / Erweiterte Optionen / Übermittlung von Updates auswählen) lässt sich nun festlegen, wieviel Prozent der verfügbaren Netzwerkbandbreite Windows 10 für den Download von Windows- und App-Updates nutzen darf, und, sofern man es erlaubt, welchen Anteil der Upload-Bandbreite und wieviel Datenvolumen pro Monat für die Übermittlungsoptimierung verwendet werden dürfen.

Diese Einstellmöglichkeiten sind zwar auch schon im Creators Update (Version 1703) enthalten, müssen dort aber über den ab der Pro-Edition enthaltenen Gruppenrichtlinen-Editor gesetzt werden (unter Richtlinien für lokaler Computer / Computerkonfiguration / Administrative Vorlagen / Windows-Komponenten / Übermittlungsoptimierung) (jss)

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