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Windows 10: "Getaktete Verbindung" unterbindet nicht alle Update-Downloads

Mit dem Creators Update für Windows 10 wird klar: Auch Anwender mit begrenztem Internetvolumen sind nicht zwingend vor Updates sicher. Das ist zwar nicht neu, wird von Microsoft aber nun ausdrücklich betont.

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Im für Anfang April erwarteten Creators Update für Windows 10 weist Microsoft deutlicher darauf hin, dass auch über eine getaktete Verbindung mitunter Updates heruntergeladen werden können, wenn diese "zur weiteren reibungslosen Ausführung von Windows erforderlich sind".

Unter einer getakteten Verbindung versteht Microsoft einen Internetzugang mit einer Volumenbegrenzung, wie sie meist bei Mobilfunkverbindungen zum Einsatz kommt. Ist eine solche Einstellung gesetzt, verhindert sie den automatischen Download der meisten Updates für Windows und Apps sowie einige Synchronisierungsfunktionen, um das gebuchte Datenvolumen nicht unnötig zu belasten. Erkennt Windows eine solche Verbindung nicht von selbst, lässt sie sich in ihren Eigenschaften entsprechend einstellen.

Dass die Einstellung als "getaktete Verbindung" Update-Downloads nicht pauschal blockiert, ist übrigens keineswegs neu. So schreibt Microsoft schon in seinen FAQ zum Thema getaktete Verbindungen unter Windows 8.1 zur Frage, was das Festlegen als getaktete Verbindung bewirkt: "Von Windows Update werden nur wichtige Updates heruntergeladen". Auch in den FAQ zu Windows 10 heißt es dazu: "Darüber hinaus werden einige Updates für Windows nicht automatisch installiert".

Weder im Creators Update noch in den FAQ zu Windows 8.1 und 10 erschließt sich allerdings, wann genau denn nun ein Update trotz getakteter Verbindung geladen wird. In unseren bisherigen Tests blockierte die Einstellung auch anstehende kumulative Updates von Patchdays – die durchaus sicherheitsrelevant sind. (jss)