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Windows 10 Insider Preview Build 14328 freigegeben

Im Windows Experience Blog beschreibt Microsofts Gabe Aul die Neuerungen der aktuellen Vorabversion.

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Windows Ink

Insider Build 14328 von Windows 10 für Desktop- und Mobilrechner enthält erstmals die Unterstützung für Windows Ink.

(Bild: Microsoft/Windows Experience Blog )

Nachdem Microsoft bereits am Freitag Insider-Build 14327 für Windows 10 Mobile freigegeben hat, berichtet ein Eintrag auf dem Windows Experience Blog von den Neuerungen in Build 14328 für den Desktop und Mobilrechner. Darin ist erstmals die Unterstützung für Windows Ink enthalten, das handschriftliche Eingaben per Stift auf einem Tablet „wie echtes Papier“ annehmen soll. Auf Geräten wie dem Surface Book oder dem Surface 4 Pro, die mit einem aktiven Stift ausgeliefert werden, ist Windows Ink nach der Installation automatisch aktiviert, bei allen anderen muss es noch angeschaltet werden: Rechtsklick auf die Taskleiste, dann auswählen, dass die Schaltfläche für Windows Ink angezeigt werden soll.

Zudem geht die Evolution des Startmenüs weiter: Die bislang separaten Ansichten „Alle Apps“ und „Meistverwendet“ hat Microsoft nun zu einer Liste zusammengefasst, durch die es sich besser scrollen lassen soll. Außerdem erscheinen auch Ordner, die der Nutzer mittels „Einstellungen/Personalisierung/Start“ ans Startmenü geheftet hat, sofort in der Ansicht und müssen nicht erst über das Hamburger-Menü aufgeklappt werden.

Tablets können mit dem neuen Build wieder das mit Windows 8 eingeführte Vollbild-Startmenü nutzen, das bei Desktop-Nutzern auf Ablehnung stieß. Convertibles lernen die Fähigkeit, die Task-Leiste im Tablet-Modus automatisch auszublenden.

Cortana reagiert bereits auf dem Sperrbildschirm auf Anfragen und Befehle.

(Bild:  Microsoft / Windows Experience Blog  )

Microsofts Sprachassistentin Cortana reagiert nun auch auf dem Sperrbildschirm auf Befehle, kann also etwa Erinnerungen erstellen oder Suchanfragen beantworten. Die passende Einstellung findet sich unter den Cortana-Optionen für den Sperrbildschirm. Außerdem hat Microsoft weitere geräteübergreifende Hinweise aktiviert. So meldet Cortana am Windows-Rechner etwa, wenn der Energiepegel im Windows-Mobilgerät zur Neige geht oder kann dem Nutzer helfen, ein Windows Phone zu finden, indem sie es anklingelt. Zudem lassen sich Karten nun über Geräte hinweg nutzen.

Zukünftig können auch Anwender Cortana nutzen, welche die Sprachassistentin nicht eingerichtet haben, beispielsweise weil sie ihnen zu neugierig war. Diese Änderung soll Teil des für diesen Sommer erwarteten Anniversary Updates werden. Letzte Neuerung: Cortana durchsucht zusätzlich zu lokalen Verzeichnissen das OneDrive nach Dokumenten, Bildern, Videos oder Musik.

An die Bedienoberfläche hat Microsoft ebenfalls Hand angelegt. So ist etwa das Icon für das Info-Center ganz nach rechts gerückt, und mehrere Meldungen derselben App werden nun unter einer gemeinsamen Überschrift zusammengefasst. Klickt man auf die Uhr in der Task-Leiste, klappen Kalendereinträge für den aktuellen Tag auf. Per Plus-Symbol lassen sich direkt neue Ereignisse eintragen. UWP-Apps (Universal Windows Platform) bekommen zukünftig ein „Badge“, zeigen also eine Statusänderung an, beispielsweise die Anzahl neuer Nachrichten beim Mail-Programm.

Der Sperrbildschirm zeigt nicht länger die E-Mail-Adresse des Nutzers – zahlreiche Nutzer hatten Kritik geübt. Dafür lässt sich die Medienwiedergabe nun direkt von dort steuern. Der Explorer hat ein neues Icon bekommen und ist zudem standardmäßig nicht mehr an die Taskleiste gepinnt. (bkr)

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