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Windows 10 Januar-Vorabversion steht zum freien Download bereit

Dann doch: Früher als angekündigt hat der Softwarehersteller Microsoft am Freitagabend eine neue Vorabversion von Windows 10 Pro und Enterprise veröffentlicht. Manches darin ist aber noch nicht einsatzbereit.

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Windows 10 Preview Build 9926 verfügbar

Die neueste Ausgabe der Vorabversion von Windows 10 trägt die Build-Nummer 9926. Auf der Website des Windows Insider Programs steht sie als Windows 10 Pro auf Deutsch sowie in 21 weiteren Sprachen bereit. Via MSDN ist zudem die Enterprise-Version verfügbar. Eine aktualisierte Server-Version ist noch nicht aufgetaucht; die Enterprise-Version im Technet Evaluation Center wartet ebenfalls noch auf eine Aktualisierung.

Windows 10 Technical Preview Build 9926 (13 Bilder)

Das Startmenü ist im Vergleich zur Vorversion leicht überarbeitet.
(Bild: Screenshot)

Im Vergleich zur letzten offiziellen Preview ist nun vieles von dem enthalten, was Microsoft auf dem Windows-10-Event am vergangenen Mittwoch gezeigt hat. Das Startmenü lässt sich per Klick auf volle Bildschirmgröße maximieren. Die unter der Bezeichnung "Continuum" vorgestellte Erkennung des Abdockens einer Tastatur und Umschaltung auf einen Tablet-Modus ist nun enthalten. Der Modus maximiert alle geöffneten Fenster und lässt sich auch mit der Schaltfläche "Tablet mode" im Action Center manuell aufrufen. Die Oberfläche bekam wieder einmal leichte optische Änderungen.

Microsofts Vorstellungen für Windows 10

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Auffällig ist, dass zwar die Kachel-"PC-Einstellungen" komplett überarbeitet und sehr umfangreich geworden sind, die klassische "Systemsteuerung" mit den meisten Funktionen aber nach wie vor enthalten ist – in der zwischenzeitlich geleakten Build 9901 hatte Microsoft die "Systemsteuerung" zugunsten der Kachelvariante komplett deaktiviert. Die digitale Assistentin Cortana ist zwar offenbar enthalten, in der deutschen Version aber noch nicht einsatzbereit.

Anders als vorab angekündigt mussten wir beim Download der Build 9926 von der Insider-Website keine geänderten Teilnahmebedingungen des Insider-Programms abnicken. Diese sind nun allerdings auch auf deutsch verfügbar. Wie bisher gilt: Privatsphäre ist mit der Preview-Version praktisch nicht möglich; Microsoft behält sich vor, so ziemlich alles zu tracken und auszuwerten, was der Tester mit dem System tut. Die Firma erlaubt sich auch, die erhobenen Daten mit dem verwendeten Microsoft-Benutzerkonto zu verknüpfen. (jss)