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Windows 10: Kampf der Update-Misere

Etliche Updates aus jüngster Vergangenheit schaden Windows mehr, als dass sie nützen. c't gibt Tipps, wie Sie sich gegen die unreifen Patches wehren.

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Windows 10: Kampf der Update-Misere

Updates für Windows 10 werden mehr und mehr zu einem Risiko für einen zuverlässigen Betrieb des Systems. Ob "nur" einige Netzwerkverbindungen nicht mehr funktionieren oder sämtliche Daten des Anwenders verschwinden: Die Nebenwirkungen übersteigen immer öfter den versprochenen Nutzen. Grund genug also, sich gegen diese mangelhaft getesteten Patches zur Wehr zu setzen. In der aktuellen c't finden Sie eine Sammlung praktikabler Maßnahmen gegen diese so genannten "Bananen-Patches", die Microsoft unreif veröffentlicht und erst beim Anwender reifen lässt.

Eine der einfachsten Maßnahmen besteht darin, sich abzugewöhnen, den Knopf "Nach Updates suchen" in den Windows-Einstellungen anzuklicken: Die Patches, die diese Schaltfläche findet, sind nie sicherheitskritisch, aber häufig mangelhaft getestet.

Aber auch die Updates, die Windows von sich aus findet, sind häufig noch nicht ausgereift. Wünschenswert wäre es, das Einspielen der Patches so lange zu verzögern, bis sie sich als hinreichend stabil erwiesen haben. Entsprechende Einstellmöglichkeiten gibt es durchaus, allerdings nur in den teureren Windows-10-Ausgaben Pro, Enterprise und Education. Heimanwender sind dagegen in der Mehrheit mit Windows 10 Home unterwegs. Ihnen bleibt kaum eine andere Möglichkeit, als in den sauren Apfel zu beißen und ihr Betriebssystem auf die Pro-Ausgabe zu aktualisieren.

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Der Schwerpunkt zu Windows-Updates in c't 4/2019 stellt die wichtigsten Einstellungen vor, die gegen Bananen-Updates schützen. Außerdem erfahren Sie, was Windows-Updates in letzter Zeit alles kaputt gemacht haben. Eine ausführliche Analyse beschäftigt sich mit der Frage, was Microsoft beim Qualitätsmanagement alles falsch macht.

Mehr zur Windows-Update-Misere lesen Sie in c't 4/2019:

(hos)

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