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Windows 10: Microsoft bietet Tool zum Ausblenden von Updates

Offiziell heißt es, dass Updates in Windows 10 ohne Möglichkeit zur Gegenwehr eingespielt werden, speziell in der Home-Edition. Microsoft bietet allerdings selbst ein Tool an, das den Zwang umgeht.

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Windows 10-Desktop
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Microsoft: Windows 10 Pro 64Bit, DSP/SB (deutsch) (PC) (FQC-08922)
Microsoft: Windows 10 Pro 64Bit, DSP/SB (deutsch) (PC) (FQC-08922) ab € 89,10

Nach dem Willen von Microsoft sollen die meisten Anwender von Windows 10 Updates nicht mehr verhindern können – je nach Edition gibts nur die Option, sie etwas hinauszuzögern. Ein Problembehandlungs-Tool, das bereits seit einigen Wochen weitgehend unbemerkt verfügbar ist, kann allerdings durchaus gezielt einzelne Updates blockieren: Der Troubleshooter ist im Knowledge-Base-Eintrag KB3073930 beschrieben und herunterladbar.

Windows 10: Updates ausblenden (3 Bilder)

Der Troubleshooter mit dem Knowledge-Base-Eintrag KB3073930 blendet Updates aus, die zur Installation anstehen.
(Bild: Screenshot)

Um ein unliebsames Update zu blockieren, muss man es zunächst deinstallieren und dann das Problembehandlungs-Tool ausführen – die gesperrten Updates lädt die Windows-Update-Funktion danach nicht mehr herunter. Soll ein blockiertes Update doch noch eingespielt werden, lässt sich die Sperre mit dem Tool auch wieder aufheben.

Microsoft nennt als Zielsystem für das Tool die Windows 10 Insider Preview, im Test funktionierte es allerdings auch mit einem aktuellen Windows 10 Build 10240, das wir aus dem Insider-Programm herausgenommen haben.

Zu Windows 10, das Microsoft am Mittwoch veröffentlichen will, siehe den Schwerpunkt in der aktuellen c't:

Zur biometrischen Anmeldung Windows Hello für Windows 10 siehe:

Windows 10 Build 10240 (6 Bilder)

Unterschied im Detail: Beim ersten fertigen Windows 10 prangt nicht mehr die Build-Nummer in der rechten unteren Ecke des Desktops.
(Bild: Screenshot)

(jss)

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