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Windows 10: Microsoft veröffentlicht März-Preview

Die neue Preview-Ausgabe von Microsofts künftigem Betriebssystem bringt die digitale Assistentin Cortana auf Deutsch und einige Detailverbesserungen. Verteilt wird die Preview ausschließlich über Windows Update.

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Windows 10: Microsoft veröffentlicht März-Preview

Microsoft hat eine neue Preview-Version von Windows 10 veröffentlicht. Die Ausgabe mit der Build-Nummer 10041 wird ausschließlich per Windows Update über den "schnellen" Preview-Ring verteilt. ISO-Dateien stellt Microsoft nicht bereit – das will der Hersteller nur noch für künftige Builds des langsameren, aber stabileren Update-Rings tun.

Windows 10 Build 10041 (8 Bilder)

Das Startmenü von Windows 10 hat nun einen leichten Transparenzeffekt.
(Bild: Screenshot)

Die vermutlich interessanteste Änderung ist, dass die digitale Assistentin Cortana nun auch Deutsch versteht und spricht. Ansonsten bringt die neue Ausgabe vor allem Detailverbesserungen und kleinere Änderungen. So lassen sich Fenster nun per Drag & Drop auf virtuelle Desktops verschieben. Die Explorer-Icons wurden überarbeitet und das Startmenü bringt einen Transparenz-Effekt mit. Die seit Windows 8 bekannten Schalter-Elemente in der Modern-UI-Oberfläche sind einem ovalen Design gewichen.

Für den Tabletmodus, der das Startmenü zur Startseite vergrößert und alle Fenster maximiert, lässt sich nun eine Automatik einstellen. Sie bewirkt, dass Windows beim Abdocken der Tastatur eines 2-in-1-Geräts nicht mehr nachfragt, ob in den Tabletmodus gewechselt werden soll. Den Installationsbildschirm, den die Preview beim Einspielen der Aktualisierung anzeigt, hat Microsoft neu gestaltet. Er zeigt nun einen sich vervollständigenden Kreis.

Während des Tests in einer virtuellen Maschine fragte Windows hin und wieder ohne erkennbaren Grund, ob es in den Tabletmodus wechseln soll, was diverse Einträge im Action Center hinterließ. Apropos Action Center: Hier hat sich nicht viel getan. Nach wie vor reagieren die Einträge nicht aufs Anklicken. Auch vom neuen Webbrowser Spartan ist nach wie vor nichts neues zu sehen.

Microsoft-Manager Gabriel Aul hat in einem Interview mit ZDNet versprochen, dass von nun an bis zur Veröffentlichung des fertigen Windows 10 im Sommer neue Builds im Monatstakt erscheinen sollen. Wieviel davon zu halten ist, muss sich allerdings erst zeigen. Auch bei der Vorstellung der Januar-Preview gab es Versprechungen, dass Tester sich auf häufigere Aktualisierungen freuen dürfen. Gebracht hat es wenig; zwischen der Januar- und der März-Preview liegen knapp zwei Monate. (jss)

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