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Windows 10 Preview: Eine Build zur Build

Zur Entwicklerkonferenz Build 2015 in San Francisco hat Microsoft eine weitere Vorabversion von Windows 10 freigegeben. Die Version mit der Build-Nummer 10074 zeigt einiges an Feinschliff.

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Windows 10 Preview: Eine Build zur Build

Zur Entwicklerkonferenz Build 2015 in San Francisco hat Microsoft eine weitere Vorabversion des Betriebssystems Windows 10 vorgestellt. Sie trägt die Versionsnummer 10074 und nennt sich nun nicht mehr "Technical Preview" sondern "Insider Preview". Sie lässt sich aus einer bestehenden Preview-Installation heraus per Windows Update installieren, zudem stehen auf Microsofts Windows-Insider-Homepage ISO-Dateien zum Download bereit.

Windows 10 Build 10074 (7 Bilder)

Das Startmenü in Build 10074: Jetzt sind die Kachelhaufen dreispaltig.
(Bild: Screenshot)

Build 10074 bringt leichte Veränderungen im Aussehen der Bedienoberfläche. Vor allem bringt die neue Vorab-Version Feinschliff und Stabilisierung für bereits bekanntes.

So hat beispielsweise Continuum etwas Detailarbeit erfahren – die Technik, mit der Microsoft die Windows-Bedienoberfläche dynamisch an Touch bzw. Maus und Tastatur anpassen will. Stellt man im Tabletmodus zwei Apps nebeneinander dar, lässt sich der Teiler zwischen beiden nun stufenlos verschieben, solange eine der Apps dabei nicht zu schmal wird. Beim Wechsel in den Tabletmodus rücken zudem die Tray-Symbole etwas auseinander und Cortana wird auf volle Bildschirmhöhe maximiert. Cortana selbst hat nun links eine schwarze Seitenleite in Taskleisten-Optik bekommen, die schnellen Zugriff auf Notizbuch, Termine, Einstellungen und so weiter bietet. Einige Live Tiles wechseln ihre Inhalte mit einem 3D-Klappeffekt statt mit der seit Windows 8 bekannten Wisch-Animation.

Auch die Integration der Modern-UI-"Einstellungen" schreitet voran: So öffnet etwa der Aufruf der Anzeigeeinstellungen über die rechte Maustaste ("Einstellungen anzeigen" und "Anpassen") nun die passenden Dialoge in den "Einstellungen", und nicht mehr die entsprechenden Module der klassischen Systemsteuerung.

Das Statmenü ist nach wie vor transparent. Weil, so Microsoft, viele Tester den Aero-Glass-Look von Windows 7 so toll finden, wird das Startmenü im Desktopmodus nun in rund der Hälfte aller Fälle Milchglas-artig mattiert. Außerdem sind die Kachelhaufen im Startmenü nicht mehr vier-, sondern dreispaltig. Einstellen lässt sich die Breite allerdings nach wie vor nicht: Sortiert man seine Kacheln ein- oder zweispaltig, bleibt der leere Platz daneben bestehen.

Die Stabilität und Geschwindigkeit des Startmenüs ist im Vergleich zu früheren Vorabversionen gefühlt etwas besser geworden. Im Test stürzten Cortana und das Startmenü allerdings reproduzierbar ab, wenn wir Cortanas Fähigkeit zur Musikerkennung nutzen wollen. Erst nach einem Aus- und wieder Einloggen ließen sich beide wieder aufrufen. (jss)

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