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Windows 10 Pro: Gratis-Upgrade vom S-Modus auf vollen Funktionsumfang

Wer einen PC mit Windows 10 Pro im S-Modus erwirbt, kann auch künftig gratis den vollen Pro-Funktionsumfang freischalten. Der S-Modus soll zudem mit der nächsten Ausgabe von Windows 10 in allen Editionen verfügbar sein.

Microsoft

Microsoft setzt bei seinem «Creators Update» für Windows 10 auf Transparenz und den Schutz der Privatsphäre.

(Bild: dpa, Matthias Balk)

Microsoft-Manager Joe Belfiore hat in einem Blogbeitrag bestätigt, was schon seit einigen Wochen als relativ sicher gilt: Windows 10 S, eine sehr restriktiv voreingestellte Abart von Windows 10 Pro, wird als eigenständige Edition wegfallen. Stattdessen soll es ab der nächsten Ausgabe von Windows 10 (Version 1803) die Option geben, das Betriebssystem in einem eingeschränkten S-Modus zu verwenden – und in zwar alle gängigen Editionen wie Home, Pro und Enterprise. Die Education-Ausgabe erwähnt Belfiore nicht, doch dürfte das auch für sie gelten – immerhin hat Microsoft Windows 10 S ursprünglich explizit für den Bildungssektor beworben.

Gerätehersteller können Windows 10 Home und Pro auch im S-Modus vorinstallieren. Anders als vor rund einem Monat spekuliert wurde, soll laut Belfiore allerdings keine Gebühr erhoben werden, wenn der Käufer eines PC mit vorinstalliertem Windows 10 Pro im S-Modus den vollen Funktionsumfang des Systems freischalten möchte. Bei Windows 10 S wurde bisher eine Gebühr von 49 US-Dollar bzw. 49 Euro fällig, wenn man ein Upgrade auf die Pro-Edition vornehmen wollte – zumindest theoretisch, denn auf vielen Geräten wie dem Surface Laptop hat Microsoft das Upgrade von Anfang an gratis angeboten.

Microsoft hatte Windows 10 S im vergangenen Sommer veröffentlicht und damit in erster Linie auf den US-Bildungsmarkt gezielt – also auf ein Bereich, den Google mit seinen Chromebooks derzeit im Griff hat. Technisch entspricht die S-Edition einem Windows 10 Pro mit massiven Einschränkungen. Software lässt sich nur aus dem Store installieren, wichtige administrative Werkzeuge wie Eingabeaufforderung, PowerShell und Registry-Editor sind blockiert und es unterstützt keine lokalen Domänen. (jss)

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