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Windows 10: Upgrade-Installation auch von Windows 7 aus möglich

Normalerweise lässt sich eine Upgrade-Installation, bei der alle Dateien, Anwendungen und Einstellungen erhalten bleiben, bei Windows nur vom direkten Vorgänger aus durchführen. Bei Windows 10 wird das anders.

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Windows kann man auf zwei Arten installieren: Als saubere Neuinstallation oder als Upgrade-Installation, bei der alle Daten, Einstellungen und Anwendungen erhalten bleiben. Bislang klappte das immer nur von der direkten Vorgängerversion aus (N-1). Zwar bot das Setup-Programm auch von älteren Versionen aus Upgrade-Installationen an, doch dabei blieben dann mindestens die Anwendungen auf der Strecke oder gar alles.

Die Technical Preview bietet zwar eine Upgrade-Installation an, dabei gehen aber Anwendungen und Einstellungen verloren.

Bei Windows 10 sollen nun erstmals weit mehr Vorgängerversionen unterstützt werden. Es soll bei einer Upgrade-Installation alles erhalten bleiben, sofern mindestens Windows 7 mit Service Pack 1 installiert ist. Das bestätigte Microsoft-Managerin Stella Chernyak im Interview mit heise online während der TechEd in Barcelona.

Das sei auch ein Wunsch von Enterprise-Unternehmen. Dort passiert das Deployment derzeit, indem in solchen Fällen eben die Festplatte gelöscht und das Image aufgespielt wird ("wipe and reload").

Der Technical Preview von Windows 10, die Microsoft derzeit zum Download anbietet, fehlt die Upgrade-Fähigkeit derzeit noch.

Hinter der Entscheidung von Microsoft dürfte aber noch etwas anderes stecken: Auf diese Weise werden Nutzer, die Windows 8(.1) nicht mögen, diese Windows-Version leichter überspringen können als das beispielsweise bei Vista der Fall war.

Windows 10 (10 Bilder)

Das Startmenü kehrt zurück. Es vereint klassische Startmenü-Einträge mit den Live-Kacheln der Startseite.

Hinweis: Axel Vahldiek besucht die TechEd auf Einladung von Microsoft. (axv)

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