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Windows 10 mit Windows Hello: Anmeldung per Gesichtserkennung fällt nicht auf Masken rein

Mit Windows Hello können sich Besitzer einer RealSense-Tiefenkamera per Gesichtserkennung bei Windows 10 anmelden. c't hat getestet, ob sich das System mit einfachen Mitteln austricksen lässt.

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Windows 10 lässt sich per Gesicht entsperren

c't hat getestet, ob sich Yoda mit Windows Hello anmelden kann.

Wenn Windows 10 am kommenden Mittwoch, den 29. Juli, erscheint, soll eine neue Technik die Anmeldung am System verbessern: Microsoft will mit Windows 10 die Sicherheit per Biometrie erhöhen. Das Feature heißt Windows Hello und erlaubt auf Geräten mit Intels RealSense Kamera F200 die Anmeldung ohne Passwort.

RealSense ist eine Tiefenkamera, die ähnlich wie Microsofts eigene Kinect zu einem Farbbild für jedes Pixel auch eine Entfernung zur Kamera bestimmt. Microsoft nutzt die Tiefeninformation und zeigt mit Windows Hello eine Gesichtserkennung, die sich nicht leicht überlisten lässt.

Erste Tests mit Windows Hello (17 Bilder)

Mit Masken die zu wenig menschlich aussehen, lässt sich Windows Hello nicht trainieren.

Geräte mit integrierter RealSense sind noch selten und teuer. Im Herbst will Intel jedoch eine USB-Version herausbringen, die mit ca. 100€ deutlich günstiger als die Kinect werden soll. c't hat Windows Hello jetzt schon einem ersten Test unterzogen und mit Pappmasken und 3D-Druck versucht, das System zu überlisten. Dabei zeigt sich: Auf ein Gesichtsmodell aus dem 3D-Drucker fällt das System nicht herein. Und auch als Meister Yoda hat man seine Probleme.

Details und Hintergrund zum Test der Gesichtserkennung per Windows Hello bringt ct.de:

Zu Windows 10 siehe auch den Schwerpunkt in der aktuellen Ausgabe von c't:

Windows 10 Build 10240 (6 Bilder)

Unterschied im Detail: Beim ersten fertigen Windows 10 prangt nicht mehr die Build-Nummer in der rechten unteren Ecke des Desktops.
(Bild: Screenshot)

(pmk)

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