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Windows 7: Supportverlängerung ESU für Unternehmen ab April 2019 erhältlich

Ab dem 1. April können Unternehmenskunden bei Microsoft mit der Option "Windows 7 Extended Security Updates" (ESU) Sicherheitsupdates bis Januar 2023 beziehen.

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Windows 7-Supportverlängerung (ESU) ab 1. April 2019 erhältlich

Am 14. Januar 2020 läuft der erweiterte Support für Windows 7 planmäßig aus – der Basis-Support endete bereits 2015. Das bedeutet, dass Microsoft die Auslieferung von Windows-7-Sicherheitsupdates an die Allgemeinheit Anfang 2020 einstellt.

Allerdings verläuft der Umstieg von Windows 7 auf Windows 10 schleppend. Laut dem Analysedienst Netmarketshare läuft Windows 7 mit Stand Februar 2019 noch auf über 38,4 Prozent der Desktop-Systeme – im Vergleich dazu sind es 40,3 Prozent mit Windows 10. Sicherlich ist es diesem Umstand geschuldet, dass Microsoft im September 2018 eine Supportverlängerung für zahlende Unternehmenskunden in Aussicht gestellt hat.

Bislang blieb Microsoft Details zu Terminen und Preisen zum sogenannten "Windows 7 Extended Security Updates" (ESU)- Programm schuldig. Das hat sich nun geändert: Im Rahmen eines Blog-Beitrags, der sich mit dem Umstieg auf Microsoft 365 befasst, hat Microsoft auch Termine für die Verfügbarkeit der Windows 7 Extended Security Updates (ESU) angekündigt.

Kunden aus dem Unternehmensumfeld, die noch auf Windows 7 angewiesen sind, können die Option für "Windows 7 Extended Security Updates" ab dem 1. April 2019 bei Microsoft buchen. Windows 7 ESU ist dabei auf Windows 7 Professional und Windows 7 Enterprise begrenzt und nur für Kunden aus dem Unternehmensbereich mit Volumenlizenzierung verfügbar. Kunden mit gebuchter ESU-Option erhalten auf diesen Windows 7-Maschinen zudem bis zum Jahr 2023 Support für Office 365.

Im Microsoft-Beitrag nennt Microsoft allerdings keine Preise für ein Windows 7 ESU-Abonnement. Lediglich Kunden, die das angekündigte Produkt Microsoft Windows Virtual Desktop buchen, kommen in dieser Umgebung bis Januar 2023 in den Genuss kostenloser Windows 7 Extended Security Updates.

Für Windows 7-Clients in Unternehmensumgebungen sind kürzlich über US-Medien Preise und Konditionen durchgesickert. Die Preise pro Gerät und Jahr sollen demnach angeblich bei 25 US-Dollar für Windows 7 Enterprise mit Volumenlizenz beginnen und sich jedes Jahr verdoppeln. Bei Windows 7 Pro starte das erste Jahr bei 50 US-Dollar pro Gerät. Der Kauf der erweiterten Sicherheitsupdates für das zweite oder dritte Jahr setze den Bezug in den vorherigen Jahren voraus.

Microsoft hat das weder offiziell bestätigt noch dementiert. Ein Microsoft-Sprecher riet Kunden, "mit ihrem Microsoft-Kundenteam zusammenzuarbeiten, um Details zur Preisgestaltung zu erhalten". (ovw)