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Windows 8.1: Geleakte Vorabversion des Updates mit besserer Maus-Bedienung

Dass Microsoft nicht nur am Nachfolger für Windows 8.1 arbeitet, sondern auch an einem größeren Update dafür, war bereits bekannt. Jetzt ist eine Vorabversion aufgetaucht, die einen Blick auf das erlaubt, was 8.1-Nutzer demnächst erwarten dürfen..

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Ein Update für Windows 8.1, nicht gleich der Nachfolger: Dass Microsoft für die bislang neueste Inkarnation von Windows ein Aktualisierungspaket schnürt, ist schon länger klar. Nun wurde eine Vorabversion des Updates geleaked: Sie zeigt, mit welchen Neuerungen Anwender rechnen müssen - oder dürfen, je nach Blickwinkel.

Die im Internet kursierende Version trägt die Build-Nummer 9600.winblues14_gdr_lean.140114-0237, ist also gerade mal drei Wochen alt (die Zahlen am Ende nennen Datum und Uhrzeit des Kompilierens). Nach dem Hochfahren bekommt man weiterhin die Startseite zu sehen, wer direkt zum Desktop möchte, muss das wie bislang auch erst einstellen. Das für Windows 9 (Threshold) zurückerwartete Startmenü fehlt noch, sonst aber kommt Microsoft jenen Nutzern weiter entgegen, die Windows mit der Maus bedienen.

Verbessert wurde die Mausunterstützung auf der Startseite: Dort existiert jetzt nicht nur eine Schaltfläche zum Aufrufen der Suche, sondern auch eine für zum Herunterfahren – der Umweg über Charms-Menü/Einstellungen bleibt so erspart. Ein Rechtsklick auf eine App öffnet ein herkömmliches Kontextmenü statt der Schaltflächen am unteren Bildschirmrand, die nun der Touch-Bedienung vorbehalten bleiben.

Windows 8.1 Update 1 (6 Bilder)

Nach dem Hochfahren der im Internet kursierenden Vorabversion erscheint weiterhin zuerst die Startseite.

Der Desktop präsentiert sich wie von 8.1 gewohnt, in der Taskleiste tauchen nun aber auch die laufenden Kachel-Apps auf, das gilt auch für die PC-Einstellungen. Mausnutzer sparen sich so den Umweg über die linke obere Ecke. Apps lassen sich an die Taskleiste anheften, bei der Store-App ist das Standard. In den Eigenschaften der Taskleiste findet man unter "Taskbar" eine Option zum Anheften des Stores, es klappt aber wie bei anderen Apps auch über dessen Kontextmenü auf der Startseite.

Die mitgelieferten Apps sind die gleichen wie bei 8.1. Die Skydrive-App wurde in dieser Vorabversion noch nicht in Onedrive umbenannt, was bis zur Fertigstellung aber noch passieren dürfte – Ende Januar wurde der neue Name offiziell verkündet. Vereinfacht wurde das Verlassen von Apps: Wenn man mit dem Mauszeiger an den oberen Bildschirmrand fährt, blendet Windows eine Titelleiste ein, die ganz rechts ein Kreuz der App aufweist. Ein Klick darauf und Windows pausiert die App.

In den PC-Einstellungen findet sich unten ein Link zur Systemsteuerung. Neu ist unter "PC and devices" unter "Disk Space" eine Übersicht, wie viel Platz Apps, Multimedia-Dateien und anderes belegen.

Wann die finale Version dieses Updates erscheint, ist unklar, in der Gerüchteküche wird ein Termin im März gehandelt. Ob es wie Windows 8.1 wieder kostenlos über den Store erhältlich ist oder auf anderem Wege vertrieben wird, ist noch nicht bekannt. (axv)