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Windows 8 bisher 40 Millionen Mal verkauft

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Microsofts neues Betriebssystem Windows 8 hat sich in seinem ersten Monat auf dem Markt besser geschlagen als der Vorgänger Windows 7. Das sagte die zuständige Microsoft-Managerin Tami Reller am Dienstag auf einer Investorenkonferenz. Der Konzern verkaufte nach ihren Angaben rund 40 Millionen Lizenzen. In die Zahl fließen sowohl Verkäufe neuer Windows-PC ein als auch Upgrades vorhandener Systeme. Ein Upgrade kostet derzeit in Deutschland knapp 30 Euro.

Für Microsoft ist das neue Betriebssystem das wichtigste Produkt seit Jahren. Damit will der weltgrößte Softwarehersteller endlich auch im Markt für Tablets zur Konkurrenz wie Apple und Google aufschließen. Mit speziellen Angeboten will Microsoft bis Ende Januar die Nachfrage ankurbeln.

[Update 28.11.201211:42]

Im Unterschied zu den Begeisterungsstürmen bei Microsoft äußern sich Hersteller von Notebooks weit nüchterner, sie beklagen sogar einen schleppenden Verkaufsstart ihrer neuen Geräte. "Die Nachfrage nach Windows 8 ist noch nicht besonders gut bis jetzt", sagte David Chang, Finanz-Chef von Asus, dem Wall Street Journal. Konkrete Absatzzahlen nannte er allerdings nicht.

Selbst populäre Notebooks wie das Vivobook von Asus, einem Notebook mit Touch-Display, liefen derzeit nicht gut, sagte Chang. Dabei könnte das Vivobook wegen seines vergleichsweise niedrigen Preises von unter 500 Dollar die neue Touch-Kategorie populär machen. Erste Notebooks mit berührungsempfindlichen Bildschirmen sind bereits im Handel, viele Hersteller halten sich allerdings mit einem Marktstart noch zurück. Derzeit machten Touchscreen-Laptops wegen ihrer hohen Preise allerdings noch weniger als 20 Prozent des Marktes aus, zitiert die Zeitung einen Manager von Acer. Zum weit überwiegenden Teil würden deshalb aktuelle Notebooks mit Windows 8 keinen Touch-Screen haben.

Tami Reller, die nun die offiziellen Verkaufszahlen von Windows 8 verkünden durfte, ist erst seit rund 14 Tagen bei Microsoft für Windows 8 zuständig, sie übernahm einen Teil der Aufgaben des langjährigen Windows-Chefs Steven Sinofsky, der überraschend das Unternehmen verlassen hatte. (anw)

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