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Windows NT treibt Versicherungsprämie hoch

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Der IT-Versicherer Wurzler bringt ein ganz neues Moment in die leidige Diskussion, ob Windows oder Linux unterm Strich mehr kosten. Nach einem Bericht der Interactive Week zahlen Kunden bei Wurzler für eine Versicherung gegen Cracker-Angriffe fünf bis 15 Prozent höhere Prämien, wenn ihre Systeme auf Windows NT statt unter Linux laufen. Laut Wurzler sind die Administratoren von Open-Source-Systemen fitter und eifriger darin, Bugfixes einzuspielen und Sicherheitslücken zu schließen, sodass es dort zu geringeren Schäden durch Rechnereinbrüche kommt. Wurzler gehört zu den Großen der Branche und steht beispielsweise hinter einer Cracker-Versicherung, die HP den Anwendern von HP-UX-Systemen anbietet.

Andere Firmen, die ähnliche Versicherungen anbieten, wollen sich diesem Schritt allerdings nicht anschließen. Ihr Argument: Der Einsatz von Windows sei lediglich ein Faktor in der gesamten Risikobewertung – auch wenn der Windows-Einsatz möglicherweise mit anderen Risikofaktoren zusammenhänge. Wurzler allerdings ist mit Microsoft-Produkten noch nicht fertig: Zurzeit schaue man sich den Internet Information Server (IIS) genauer an, so John Wurzler. (odi)

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