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Windows-Patch für Rechner mit Intel-Prozessoren [Update]

Das Windows-Update KB936357 soll die Zuverlässigkeit von Desktop-PCs, Notebooks und Servern mit Intel-Prozessoren und den Betriebssystemen Windows XP, Vista oder Server 2003 verbessern. Betroffen sind die 32-Bit-Version von Windows XP sowie alle 32-Bit- und 64-Bit- (x64-)Versionen von Windows Vista und Windows Server 2003.

Der Patch spielt eine neue Version 5.1.2600.3124 des Microcode-Update-Treibers update.sys in das Windows-Systemverzeichnis (Windows\system32\drivers). Anschließend kann ein Neustart notwendig sein. Vor dem Herunterladen des zum jeweiligen Betriebssystem passenden Updates prüft Microsoft die "Echtheit" der Installation (WGA-Prüfung).

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Weitere Informationen haben weder Microsoft noch Intel veröffentlicht. Anscheinend zielt der Patch auf praktisch alle Intel-Prozessoren aus den letzten Jahren (Pentium III, Celeron, Celeron D, Celeron M, Pentium 4, Pentium 4-M, Pentium D, Pentium M, Core Duo, Core 2 Duo, Xeons und andere). Einen ähnlichen Patch gab es aber auch schon vor zweieinhalb Jahren für Pentium-4-Prozessoren mit 90-Nanometer-Prescott-Kernen (KB885626).

[Update:] Bereits im April hatten große PC-Hersteller wie Dell, Fujitsu Siemens und Hewlett-Packard für viele ihrer Rechner mit Intel-Prozessoren BIOS-Updates mit neuen, "kritischen" Microcode-Updates bereitgestellt, Dell unter anderem für die Optiplex-745-Bürocomputer und HP beispielsweise für Server wie den ProLiant DL380 G5. Fujitsu Siemens erwähnt beim BIOS-Update R1.10 für den Esprimo P5915 ausdrücklich Microcode-Updates für Core-2-Duo-Prozessoren mit CPUID 0x6F9h, 0x6F2h oder 0x6F6h; in den Release Notes zur BIOS-Version R76 des Intel-Serverboards S5000VCL schreibt Intel: "Add microcode updates M046F6C6 and M406F766 to eliminate a potential source of unpredictable system behavior". Im aktuellen Core 2 Duo Specification Update in Revision 14 sind mehrere "Errata" erwähnt, die sich mit BIOS-Patches umgehen lassen sollen.

Siehe dazu auch:

(ciw)

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