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Windows Vista enthält noch immer viele Fehler

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Bei den Benutzern der neuen Windows-Version Vista ist Ernüchterung eingekehrt. Fehlende Gerätetreiber, absurde Fehlermeldungen und penetrante Sicherheitsabfragen überschatten die erste Freude über transparente Fenster und Farben. Die deutsche Übersetzung verwirrt zudem mit unverständlichem Kauderwelsch, berichtet c't.

Was sich unter "Funktionssuchanbieter-Host", "Auswurfverhältnisse" oder "Klassenkurzname" verbirgt, wissen wohl nur die Übersetzer der deutschen Vista-Version. Die Reihe absurder Wörter und Erklärungen im neuen Windows-Betriebssystem ist lang. Die Übersetzer scheinen weder ein gemeinsames Vokabular vereinbart noch die Texte nachträglich abgeglichen zu haben.

Was hinter der Benutzerkontensteuerung steckt, bemerken Vista-Anwender hingegen schnell: Die neuen Sicherheitsfunktionen beeinträchtigen vor allem den Komfort. Immer wieder fragt das System, ob eine bestimmte Funktion tatsächlich ausgeführt werden soll, ohne dabei über Hintergründe aufzuklären. Mitunter erscheint schon eine Rückfrage der Benutzerkontensteuerung, wenn man nur ein Symbol im Startmenü verschieben will.

Auch am Sicherheitskonzept scheitern viele Programme. Während es Updates häufig nur gegen Gebühr gibt, werden einige andere Produkte nicht weiter entwickelt, sondern einfach eingestellt.

Ähnlich gering motiviert zeigen sich viele Hardware-Hersteller: Für einen Scanner, den man vor einigen Jahren gekauft hat, erhält man kaum noch einen Vista-fähigen Treiber – das Gerät lässt sich mit dem neuen Windows-System nur noch eingeschränkt verwenden.

c't zieht eine Zwischenbilanz nach drei Monaten Vista in Ausgabe 9/07, ab Montag im Handel, und verrät Tipps und Tricks gegen streikende Hardware und bockige Software. (se)

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