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Windows Vista wird nicht mit EFI booten

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Seit es Apple-Hardware mit Intel-Prozessoren gibt, hat ein Wettlauf nicht nur um die Inbetriebnahme von Mac OS X auf 0815-PCs, sondern auch um das Ingangsetzen von Windows auf Intel-Macs begonnen. Die größte Hürde ist die Firmware, die Apple auf seinen neuen Systemen statt des PC-typischen BIOS einsetzt, nämlich das Extensible Firmware Interface (EFI). Bisher hieß es bei Microsoft, dass sich Unterstützung dafür in der nächsten Windows-Version namens Vista fände.

Nun sind die Redmonder ein Stück zurückgerudert. In einer Präsentation auf Intels Developer Forum (IDF) heißt es, dass erst die Nachfolger von Windows Vista, so der Longhorn-Server und spätere Client-Systeme und dort auch nur die x64-Versionen EFI unterstützen werden. Als Gründe, die 32-Bit-Version (x86) von Vista nicht entsprechend zu erweitern, führte Microsoft-Mitarbeiter Andrew Ritz diverse Punkte an: Die fortschreitende EFI-Entwicklung (UEFI 2) findet schwerpunktmäßig für 64-Bit-Systeme statt. Die Verbreitung von EFI auf x86-Systemen ist gering. Herkömmliche BIOS-Versionen stolpern womöglich über den EFI-Boot-Code einer CD, der laut Microsoft für eine EFI-Installation nötig ist. (kav)

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