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Windows XP nörgelt Raubkopierer an

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Microsoft zieht mit seiner Genuine Software Initiative jetzt andere Saiten auf, um Nutzern illegaler Windows-Kopien den Spaß zu verderben: In USA, England, Australien und weiteren Ländern haben die Redmonder allen Windows-PCs bereits eine verschärfte Version der Echtheitsprüfung WGA verordnet. Das Update installiert sich unweigerlich über die manuellen und automatischen Windows-Update-Funktionen.

Wenn eine Windows-Kopie die neue Echtheitsprüfung nicht besteht, soll eine Sprechblase im Tray den Anwender fortan in regelmäßigen Abständen auffordern, umgehend ein von Microsoft legitimiertes Produkt zu installieren. Gegenüber heise online teilte Microsofts deutsche Pressestelle mit, es sei noch nicht entschieden, ob und wann die neue Prüfung auch auf PCs mit deutschsprachigen Windows-Versionen automatisch installiert werde.

Die WGA-Prüfung (Windows Genuine Advantage), die bei ihrer ersten Einführung noch freiwillig war, hat Microsoft seither in mehreren Schritten verschärft. Bereits jetzt installiert Windows das Softwaremodul beim Download von Windows-Updates automatisch.

Windows-PCs, die etwa mit einem CD-Key installiert wurden, der auf Microsofts schwarzer Liste steht, versperrt WGA den manuellen Download von Sicherheitspatches und weiterer Software aus dem Download-Center. Die Sicherheitspatches erhalten schwarze Schafe bisher aber weiterhin über den Systemdienst für automatische Windows-Updates. (kav)

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