Windows auf Intel-Macs: noch nicht

Seit dem Erscheinen der ersten Macs mit Intel-CPU läuft in Hacker-Kreisen ein Wettrennen um die erste Windows-Installation auf diesen Geräten.

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Von
  • Andreas Beier

Seit dem Erscheinen der ersten Macs mit Intel-CPU läuft in Hacker-Kreisen ein Wettrennen um die erste Windows-Installation auf diesen Geräten. Bisher konnte jedoch noch niemand die Lorbeeren des ersten erfolgreichen Windows-Starts für sich beanspruchen.

Eine auf den ersten Blick viel versprechende Anleitung entpuppt sich nach genauerem Hinsehen als genau das, was der Autor schon in ihren Titel geschrieben hat: ausschweifende Überlegungen ("Ramblings of a Computer Guru"). Schon der erste in den Überlegungen vorgeschlagene Schritt – das Starten von der Boot-CD des Acronis Disk Director – schlägt nämlich fehl: Die XP-Installation wurde nur theoretisch durchgespielt. Die Risikobereitschaft vieler User, bei den Installationsexperimenten die Gesundheit eines Intel-Macs aufs Spiel zu setzen, hat auch stark abgenommen, seitdem einige Rechner dabei ins Koma gefallen sind und wiederbelebt werden mussten.

Dabei hat sich Apple nicht einmal besondere Schutzmaßnahmen einfallen lassen, um Windows von den Intel-Macs fernzuhalten. In den Intel-Macs kommt das Extensible Firmware Interface (EFI) zum Einsatz, jedoch ohne Kompatibilitäts-BIOS. Diese Konstellation unterstützt Microsoft erst mit Windows Vista. Allerdings scheint dem Mac-EFI die Fähigkeit zu fehlen, mit den typischen PC-Boot-CDs umzugehen, eine Vista-DVD genügt nicht. Risikofreudige Bastler rüsten deshalb das Mac-EFI mit Teilen aus Intels-EFI-SDK auf – bislang blieb auch dies erfolglos. (adb)