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Windows entschlacken

Aufräumen auf dem Windows-Laufwerk ist riskant: Schnell sind Windows oder Anwendungen beschädigt oder gar unersetzliche eigene Dateien verloren. Wie Sie überflüssige Platzfresser aufspüren und beseitigen, hat c't zusammengetragen.

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Windows entschlacken

Die Tage werden länger, der letzte Schnee schmilzt, da ist es Zeit für einen Frühjahrsputz auf der Festplatte des heimischen PC. Das behaupten jedenfalls die Hersteller diverser Optimierungs-Tools für Windows. Häufig produzieren solche Werkzeuge allerdings mehr Probleme, als sie beheben: Sie löschen Dateien, die womöglich noch gebraucht werden, oder prahlen mit Hunderten vernichteter Dateien, schaffen aber bei näherem Hinsehen nur wenige MByte an zusätzlichem Platz auf der Platte.

Das Suchfeld des Explorers taugt zum Finden großer Dateien, die sich irgendwo auf dem Laufwerk verstecken.

(Bild: c't)

Wenn es auf Laufwerk C: eng wird, sollte man sich nicht mit Kleinkram aufhalten: Ein kritischer Blick in den Download-Ordner, in das Archiv längst geschauter Filme oder auf durchgezockte Spiele bringt meist mehr als die Suche nach ein paar überflüssigen Readme-Dateien oder Installationsprotokollen. Zum Aufspüren solcher dicken Brocken reicht im ersten Anlauf der Explorer: Die Eingabe größe:>100mb in sein Suchfeld rechts oben lässt ihn alle Dateien anzeigen, die mehr als 100 MByte belegen. Ordner, die mit kleineren Dateien viel Platz belegen, spürt das kostenlose Tool WinDirStat auf, das es auch in einer portablen Version gibt.

Aber auch der Platzbedarf von Windows selbst wächst im Lauf der Zeit beträchtlich. Den meisten Datenmüll entsorgt die eingebaute Datenträgerbereinigung. Man muss sie allerdings regelmäßig von Hand aufrufen und kann dabei über Kommandozeilen-Optionen bestimmen, wie gründlich sie zu Werke gehen soll. Welche Optionen das sind und wie man die Datenträgerbereinigung auch zum Aufräumen in eigenen Ordnern einsetzen kann, lesen Sie in der aktuellen c't.

Dort erfahren Sie unter anderem auch, wie sich der Platzbedarf von Auslagerungs- und Ruhezustandsdatei optimieren lässt. Wer sich den Umgang mit der Eingabeaufforderung zutraut, kann sogar dem Windows-eigenen Zwischenspeicher für heruntergeladene Treiberdateien zu Leibe rücken und so noch einmal beträchtlichen Plattenplatz gewinnen.

Ein weiterer Artikel gibt Tipps, wie Sie Billig-Notebooks und -Tablets sinnvoll nutzen können, die eine Mini-SSD mit 64 oder gar nur 32 GByte Speicherplatz eingebaut haben.

Lesen Sie mehr dazu im Schwerpunkt "Windows entschlacken" aus der aktuellen c't 8/2018:

(hos)

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