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Wire: Neuer WebRTC-Messenger soll WhatsApp & Co. Konkurrenz machen

Wire mit Hauptsitz in der Schweiz will Textnachrichten, Sprache sowie Videos, Bilder und Musik auch direkt an kompatible Browser versenden. Einer der Investoren bei Wire ist Janus Friis, Mitbegründer von Skype, das mittlerweile zu Microsoft gehört.

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Skype-Gründer steckt Geld in neuen WebRTC-Messenger

Wire läuft auf diversen Plattformen, derzeit aber nicht unter Windows.

Eine neue Kommunikations-App aus der Schweiz, hinter der ein prominenter IT-Investor steht, will WhatsApp, Skype und Co. Konkurrenz machen. Das Tool namens Wire ist für Kurznachrichten, Sprachtelefonate sowie das Teilen von Bildern, Musik und Videos gedacht – letzteres allerdings nur über YouTube und Soundcloud.

Aktuell steht Wire für iOS, Android sowie Mac OS X zum Download bereit, eine Windows-Version fehlt. Da das Tool zum WebRTC-Standard kompatibel sein soll, wird es demnächst aber auch eine Browser-Version geben. WebRTC ermöglicht Messaging-Anwendungen und beispielsweise Video-Chats ohne externe Plugins im Browser. Firefox hat seit der gerade veröffentlichen Version 34 einen WebRTC-Client integriert.

Wire hat laut eigenen Angaben ein 50-köpfiges Team, dessen Hauptsitz Zug ist. Hinzu kommt ein Entwicklungszentrum in der Schweiz. Die Mannschaft hinter Wire hat Erfahrung in dem Markt. Chef und Mitgründer Jonathan Christensen arbeitete zuvor unter anderem am MSN Messenger bei Microsoft, Technik-Chef Alan Duric war bei einem Anbieter von Internet-Telefonie. Mit dabei ist auch Koen Vos, der die SILK-Technik für Gespräche über das Internet miterfunden hat.

Einer der Investoren bei Wire ist Janus Friis, Mitbegründer von Skype, das mittlerweile zu Microsoft gehört. Der Markt für Internet-Kommunikation ist bekanntlich hart umkämpft – insbesondere die Facebook-Tochter WhatsApp spielt mit ihren 600 Millionen mobilen Nutzern ganz vorne mit. WhatsApp will seinen Messenger um Sprachtelefonie ergänzen. (bsc)

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