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Wochenrückblick Replay: Android O, Dieseldiskussion, Apple-Rettung

Ein Ausblick zu den Geräten, die ein Update auf Android O erhalten, ein Rückblick auf die größte Krise Apples und die Rettung durch Microsoft sowie ein Überblick zu besonders nerviger Werbung: Die wichtigsten Meldungen der Woche.

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Wochenrückblick Replay: Android O, Dieseldiskussion, Apple-Rettung
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Android O kommt bald – aber welche Geräte erhalten eigentlich ein Update auf Googles neues Mobilbetriebssystem? Bisher haben nur wenige Hersteller gesagt, welche ihrer Geräte Android O erhalten. Der Überblick hatte in der vergangenen Woche die meisten Leser.

Diese Hersteller liefern ein Update auf Android 8 (Oreo) (12 Bilder)

Android Oreo: Allgemeine Überlegungen

Vermutlich bekommen die meisten Top-Modelle aus 2017 und 2016 ein Update, beispielsweise das Samsung S8 und LG G6. Auch die ganzen etwa auf der IFA erwarteten Geräte (Note 8, Nokia 8) werden entweder direkt mit Android 8 ausgeliefert oder später damit versorgt. Hingegen dürfte ein Update bei Billiggeräten die Ausnahme sein.

Google selbst sagte bei der Vorstellung am 21.8. etwas schwammig, dass Hersteller wie Essential, Huawei, HTC; Kyocera, Motorola, HMD/Nokia, Samsung, Sharp und Sony bis Jahresende neue Geräte mit Android 8 herausbringen oder Updates liefern.

Über diese Überlegungen hinaus kennen wir die konkreten Zusagen oder Hinweise der folgenden Bilder:
[Updates]
- 22.8.2017: Blackberry, Honor, Lenovo-Links
- 23.8.2017: HTC
- 24.8.2017: Honor
- 25.8.2017: HTC-Zeitplan
- 30.8.2017: Moto G5
- 3.9.2017: Sony
- 4.9.2017: Samsung, Huawei 6X, 8 Pro
- 15.9.2017: Motorola
- 25.9.2017: BQ, Motorola G4
[/Update]

Über das Thema Diesel kann man nicht mehr vernünftig diskutieren, meint Clemens Gleich in seinem Kommentar bei heise Autos. Die völlig überhitzte Stimmung mache eine sinnvolle Auseinandersetzung unmöglich. Dabei wäre gerade jetzt eine differenzierte Diskussion ohne simple Schwarz-Weißmalerei geboten. Auch im heise-Forum wurde eifrig diskutiert: "watered steel" findet, das "Dieselgipfelchen" hat "die Lage der Autobauer in Wahrheit massiv verschlechtert". Und Scorbi öden die "Rückwärtsgewandtheit und permanente Falschaussagen" der "Großkopferten aus der KFZ-Industrie und deren Kumpanen" an.

Aus heutiger Sicht kaum vorstellbar: Vor 20 Jahren stand Apple kurz vor der Pleite. Erst die Investition von 150 Millionen US-Dollar in Apple-Aktien ausgerechnet vom damaligen Erzfeind Microsoft rettete Apple. Aus Microsoft-Sicht war das keine milde Gabe, sondern eher ein kluger Schachzug im Zusammenhang mit dem Browserkrieg. Bei Steve Jobs' Eröffnungsrede zur Macworld Expo in Boston im August 1997 wurde sogar Bill Gates live zugeschaltet:

ACAB – All Computers are broken: Das war das Motto des niederländischen Hackercamp SHA2017, auf dem einige haarsträubende Belege für das Motto gezeigt wurden. Ein besonders krasser Fall war die Organisation der Stimmenauszählung bei den niederländischen Wahlen.

Sheldon aus The Big Bang Theory trägt in mehreren Folgen eine 73 auf seinem T-Shirt.

(Bild: Warner Bros. Television)

Die Zahl 73 ist der "Chuck Norris der Zahlenuniversums": Sie ist ebenso prim wie ihre Umkehrung 37, ihre Binärdarstellung ist ebenso wie die ihrer Ziffern, ihre Oktaldarstellung und ihr Morsecode. Und sie hat noch ein paar weitere Besonderheiten. Zahlen, bitte!

Der 1000-Euro-Prozessor Ryzen Threadripper 1950X mit 16 Kernen setzt sich an die Spitze der Desktop-PC-Prozessoren. Wer den neuen Prozessor verwenden will, benötigt aber ein neues, teures Mainboard mit der riesigen Fassung TR4 (LGA4094) und dem Chipsatz X399.

X399-Mainboards für Ryzen Threadripper auf der Computex 2017 (4 Bilder)

Gigabyte X399 Aorus Gaming 7

Pseudo-Gewinnbenachrichtigungen, die den ganzen Bildschirm des Mobilgeräts verdecken: Sowas nervt nur.

Google hat blaue Briefe an Website-Betreiber verteilt, die nach Meinung des Konzerns besonders intrusive Werbung einbinden. Es droht die Blockade der Werbung mit den kommenden Adblocker in Chrome. A propos nervige Werbung. Unser Autor Torsten Kleinz hat den besonders nervigen Overlay-Werbungen und Pop-Ups hinterherrecherchiert, die auf Mobilgeräten alles überdecken.

Ein Google-Programmierer wurde entlassen, nachdem er firmenintern einen Text verteilt hatte, in dem er eine Diskussion über Diversität und Diskriminierung anstoßen wolle. Er kritisierte unter anderem angebliche Bevorzugungen für Frauen in der IT-Branche. (jo)