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Wochenrückblick Replay: Apple, noch mehr Apple – und mal wieder der Diesel-Skandal

Hitzige Diskussionen zum ewigen Apple-Thema, spektakuläre Weltraumbilder der sterbenden Sonde Cassini, "Neuigkeiten" im Diesel-Skandal und perfide Spam-Mails: die meistgelesenen Meldungen in dieser Woche.

Wochenrückblick Replay: !!!

Nachdem vergangene Woche die neuen iPhones 8 und X vorgestellt wurden, beherrscht Apple auch diese Woche wieder die Liste der meistgelesenen Artikel. Diesmal jedoch mit nicht ganz so schönen Schlagzeilen: Mobilfunkanbieter warnten nämlich vor dem Update auf iOS 11. Es soll zu Problemen beim Wechsel zwischen GSM- und UMTS-Netz kommen, die zu Erreichbarkeitsproblemen führen können. Wer Microsoft Exchange nutzt oder seinen E-Mail-Verkehr über Office 365 abwickelt, kann möglicherweise auch keine E-Mails mehr verschicken. Auch Nutzer von Kerio Connect seien betroffen.

Immerhin eine gute Nachricht gibt es: Apple arbeitet mit Hochdruck an einem "baldigen" Bugfix.

Auch der Apple-kritische Kommentar "Die Zweiten werden die Ersten sein" von Ingo Storm hat es in die Top 3 geschafft und war noch dazu der meistkommentierte Artikel in dieser Woche: Gefundenes Fressen für Apple-"Jünger" und -"Hater", die sich in mehr als tausend Kommentaren gegenseitig fetzten. Die Beiträge reichen von: "Apple-Geräte sind Schrott" von Foren-User Eisenspalter bis hin zu: "Ok Leute, wer zeltet mit mir vor dem Apple-Shop?" von der_querulator. Wie man es von den Apple-Diskussionen eben kennt.

Der Verband der VW- und Audi-Händler ist der Meinung, dass Software-Updates nicht die Lösung des Problems seien und hat hohe Schadenersatzforderungen angekündigt. Wertverluste bei Diesel-PKWs seien auf das schlechte Krisenmanagement der Autohersteller zurückzuführen. "Wie der Konzern damit umgeht, ist unglaublich", sagte Verbandschefs Weddigen von Knapp.

Kurz vor ihrem Weltraumtod sendete die NASA-Sonde Cassini ihre letzten Bilder. Es entstanden spektakuläre Aufnahmen, während sie ihrem Ende in der Saturn-Atmosphäre entgegen raste. Mit dem Verglühen der Sonde endete eine 13 Jahre andauernde Forschungsmission. Mach's gut, Cassini, wir werden dich nie vergessen!

Eine aktuelle Spam-Kampagne ist besonders schwer zu entlarven: Reale E-Mail-Adressen von Mitarbeitern desselben Unternehmens werden vorgetäuscht. Im Anhang befindet sich eine mit Makro-Code versehene Word-Datei, die sich je nach Wortlaut als Überweisungsbeleg oder als ein Dokument mit angeblich angeforderten Informationen tarnt. Besonders gefährlich ist diese Spam-Welle deshalb, weil auch sicherheitsbewusste Nutzer durch die bekannte E-Mail-Adresse zum Anklicken des Anhangs verleitet werden.

Ebenfalls sicherheitsrelevant: Eine Backdoor im beliebten CCleaner ermöglicht einen Fernzugriff. Im neuesten Update wurde diese bereits entfernt, weshalb eine Aktualisierung dringend empfohlen wird. Außerdem: Firefox löscht lokale Datenbanken nicht, sodass Webseiten mühelos auf die Chronik zugreifen können – selbst nachdem der Nutzer diese gelöscht hat. Auch hier gibt es eine gute Nachricht: Die Mozilla-Entwickler arbeiten an einer Reihe von Patches, um das Problem zu lösen. (Caroline Berger) / (dbe)

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