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Wochenrückblick Replay: Radioaktives Wasser, Filmkritik Valerian, merkwürdige Signale

Wohin mit kontaminierten Wasser aus dem Fukushima-Kraftwerk? Ins Meer – so hätte es zumindest die Betreiberfirma Tepco gerne: Außerdem viel gelesen in der letzten Woche Elon Musks Warnungen vor KI und eine Untersuchung zu Bildmanipulationen.

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Wochenrückblick Replay: Radioaktives Wasser, Filmkritik Valerian, merkwürdige Signale

Der meistgelesene Artikel der letzten Woche ist ein Umweltschutz-Aufreger: Dem Betreiber des havarierten Kernkraftwerks in Fukushima, die Firma Tepco, geht die Speicherkapazität für das Wasser aus, das zum Kühlen der Brennstäbe dient. Die fast 600 Tanks sind fast voll, weshalb Tepco das mit Tritium verseuchte Wasser im Meer entsorgen will.

Eine Filmbesprechung erhielt fast ebenso viele Besuche: Volker Briegleb konnte sich bereits Luc Bessons Epos "Valerian – Die Stadt der tausend Planeten" ansehen und war sehr angetan, trotz eines eher schwachen Plots. Sein Fazit: "Valerian" ist eine schwer benötigte Frischzellenkur für das Genre der Comicverfilmungen. Forist WurstMitSenf sieht noch weitere europäische Comics, die eine Verfilmung verdient hätten.

Valerian – Die Stadt der tausen Planeten (45 Bilder)

So hat alles angefangen: In Pilote #420 erschien am 9. November 1967 das erste Abenteuer der Raum-Zeit-Agenten Valerian und Laureline.
(Bild: Pilote/Dargaud/Mézières/Christin )

Welche Ursache haben die breitbandigen, quasiperiodische Impulse, die vom Zwergstern Ross 128 kommen: Handelt es sich um eine Sonneneruptionen oder ein Kontaktversuch von Außerirdischen? Die inzwischen gefundene Antwort ist naheliegender, im wahrsten Sinne des Wortes.

Tesla-Chef Elon Musk warnt schon seit langem vor den Gefahren Künstlicher Intelligenz. Vor der National Governors Association, in der die Gouverneure der US-Bundesstaaten organisiert sind, bekräftigte er seine Warnung. KI sei eine fundamentale Gefahr für unsere Zivilisation, Gesetze seien nötig.

Bilder lassen sich leicht manipulieren. Aber auch Menschen, denen man veränderte Bilder unterjubelt. Das haben britische Wissenschaftler herausgefunden, indem sie Hunderten Probanden echte und verfälschte Aufnahmen zur Beurteilung vorgelegt hatten. Forist miede vermutet, dass in vielen Bereichen natürliche Bilder nur noch eine Randerscheinung sind. sou wirft die Frage auf, was das denn eigentlich für ein Tier ist im Titelbild. Diskutiert wurde das Thema auch in der aktuellen #heiseshow.

Dieser Hinweis erwartet Besucher des Hansa Market nun.

(Bild: Politie Nederland)

Gary King von der Harvard-Universität zeichnet ein düsteres Bild von der Zensur in China. Als Mittel, um Zensur zu brandmarken, soll der neue HTTP-Fehlercode 451 an mehr Stellen zum Einsatz kommen. Es hätte nicht viel gefehlt und in die kommende Version des Verschlüsselungsstandards TLS wäre eine Hintertür eingebaut worden.

Wegen eines Flüchtigkeitsfehlers im Code einer Wallet-Software konnten Unbekannte Kryptogeld im Wert von 26 Millionen Euro klauen. SambaCry: Die Hintertür in der SMB-Umsetzung von Linux-Systemen wird nun missbraucht, um gezielt NAS-Geräte anzugreifen. Zwei große Darknet-Marktplätze für illegale Güter sind vom Netz: Ermittler aus aller Welt haben AlphaBay und Hansa Market dichtgemacht und Daten über Nutzer sichergestellt. (jo)

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