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Wochenrückblick Replay: macOS-Umstieg, brutales Tracking, Bitcoin-Beutezug

Heise feiert die hunderstste Folge seiner Show und foltert sich selbst. Außerdem dabei: Knöllchen vom Smartphone, ein Leak von Samsung S9 und hartnäckige Tracker.

Wochenrückblich Replay: macOS-Umstieg, brutales Tracking, Bitcoin-Beutezug

"Wer einmal auf Mac und macOS umgesattelt ist, möchte nur sehr selten wieder zurück. Bei Apple kommt nämlich alles aus einer Hand – die elegante, leichte, hochwertig verarbeitete Hardware, die Betriebssysteme, die Programme und die Cloud-Dienste." Thomas Kaltschmidt von der Mac & i zeigt wechselwilligen Windows-Umsteigern in einem ausführlichen Beitrag, wie sie sich in macOS schnell zurechtfinden. Dass dieser Artikel, der bereits in der Vorwoche erschienen ist, zum meistgelesenen der letzten Woche wurde, liegt auch an den Diskussionen im Forum mit weit mehr als 2000 Beiträgen.

In Zeiten von Smartphones soll niemand mehr Papierformulare ausfüllen müssen, etwa um ein Knöllchen im Straßenverkehr auszustellen. Mit der App owi21 des Landes Hessen muss ein Beamter nur noch das Handy zücken, den Verkehrsverstoß auswählen und ein Beweisfoto machen – Strafzettel ausstellen wird so einfach wie ein Facebook-Post.

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Evercookies, Canvas Fingerprinting – Daniel AJ Sokolov hat sich der immer aggressiver funktionierenden Tracking-Methoden angenommen, mit der die Werbeindustrie Verbraucher verfolgt, um Profile anzulegen und ihnen maßgeschneiderte Werbung präsentieren zu können.

Eine der betrügerischen Werbe-Anzeigen

(Bild: Cisco / Talos)

Eine Hackergruppe hat über 50 Millionen US-Dollar in Bitcoins erphisht. Dazu hat sie im Netz betrügerische AdWords-Anzeigen mit Kryptowährungs-Stichworten geschaltet. Damit lockten die Opfer auf ihre Phishing-Seite. Dort wurde ihnen unter verschiedenen Vorbehalten vorgegaukelt, Anmeldeinformationen für das Online-Wallet Blockchain.info einzugeben.

Microsoft verkauft deutsche Behörden Software im großen Stil. Dabei gibt es erhebliche Sicherheitsbedenken gegenüber der Software aus Redmond. Unklar ist etwa, welche Daten an den Konzern fließen.

Am 25. Mai wird das riesige Update des europäischen Datenschutzrecht wirksam. Verbraucher können sich über mehr Rechte freuen: Unternehmen müssen genauer über die Verarbeitung der Nutzerdaten informieren. Damit Verbraucher gegenüber Unternehmen ihre Auskunfts- und Löschansprüche geltend machen können, haben wir eine Vorlage entwickelt, "Die c’t-Fassung von Framstags freundlichem Folterfragebogen", kurz ct5F – und an uns selbst getestet.

In der kommenden Woche startet die Mobilfunkmesse MWC. Eines der Highlights: Samsungs neues Top-Smartphone S9. Dessen Spezifika sind schon im Vorfeld ins Netz durchgesickert.

Die #heiseshow feiert ihre 100. Folge, beantwortet Fragen der Zuschauer – und macht einen Hausbesuch bei Frau Malzahn.

(jo)

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