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Wochenrückblick replay: Neue E-Schlitten, Cuxxxhaven, Efail

Schicke Autos mit fetten Batterien, eine peinliche WLAN-Sperre im Urlaub und der mögliche Angriff auf die E-Mail-Verschlüsselung mit PGP und S/MIME: Das waren die meistgelesenen Meldungen der vergangenen Woche.

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Wochenrückblick replay: Neue E-Schlitten, Cuxxxhaven, Efail

Das Interesse an E-Autos ist groß, das Angebot eher überschaubar. Die nächste Generation kommt aber mit stärkeren Akkus und kann damit deutlich längere Strecken schaffen. 300 bis 400 Kilometer sind mit einer Ladung drin. Die Übersicht bei heise Auto war der am meisten gelesene Beitrag der vergangenen Woche.

Auf den zweiten Platz hat es der Urlaubsbericht eines Kollegen aus der Entwicklung geschafft. Wenn das WLAN im Ferienhäuschen wegen des Besuchs einer Website mit “XXX” in der URL gesperrt wird, ist das ein bisschen peinlich. Dass es nur eine Heise-Meldung war, glaubt einem eh keiner. Das Forum kennt auch ein paar Geschichten aus dem Urlaubs-WLAN.

Und dann natürlich: Efail. Durch eine Schwachstelle in der Verarbeitung von HTML-Mails könnten Angreifer den Klartext von mit PGP oder S/MIME verschlüsselten E-Mails zumindest teilweise abgreifen. Große Aufregung. Die Verschlüsselung selbst wurde aber nicht geknackt. Im Forum wird heftig diskutiert, unter anderem über die Frage, ob nun HTML das Problem ist oder nicht.

Der größte Aufreger der Woche aber war die wiederholte Klage der Arbeitgeber über den Fachkräftemangel. Das heise-Forum ist bei dem von den einschlägigen Interessengruppen immer wieder servierten Thema eher skeptisch und diskutiert vehement: Fast 1000 Kommentare im Forum.

Für Aufregung und viele Leser hat auch die bundesweite Störung bei O2 gesorgt. Mehrere Stunden war das Mobilfunknetz von Telefónica Deutschland gestört. Das galt auch für die Kunden zahlreicher Mobilfunkprovider wie Tchibo Mobil oder AldiTalk, die das Telefónica-Netz nutzen.

Der Bundesgerichtshof hat Aufnahmen, die mit einer Dashcam gemacht wurden, unter bestimmten Voraussetzungen als Beweismittel zugelassen. Insbesondere bei der Aufklärung von Verkehrsunfällen können solche Aufnahmen helfen, dann muss der Datenschutz zurückstehen. Dauerhaft die Umgebung filmen darf man aber weiterhin nicht. In Russland ist die Rechtslage eindeutig anders.

In der kommenden Woche endet die Schonfrist und die EU-Datenschutzgrundverodnung muss umgesetzt werden. Das kann ganz schön aufwändig sein – wer eine kommerzielle Website betreibt und sich erst jetzt damit beschäftigt, ist spät dran. Die c’t leistet Last-Minute-Hilfe gegen Abmahnungen und Bußgelder.

Elektroautos für den Massenmarkt (14 Bilder)

Der e6, eines der Elektroautos vom chinesischen Hersteller BYD, ist auch auf dem deutschen Markt erhältlich, für knapp 50.000 Euro. Mit seiner Batteriekapazität von 80 Kilowattstunden liegt die Reichweite bei 400 Kilometern.
(Bild: BYD)

Und noch mal E-Autos, aber nicht mehr ganz kratzerfrei: Der Auffahrunfall eines Tesla im Autopilot-Modus beschäftigt die US-Behörden und die heise-Leser. Der Tesla hat offenbar ein Feuerwehrauto übersehen – die sind aber auch so unauffällig. Immerhin: Es gibt keine Toten zu beklagen.

Alle lieben Excel! Haben wir nicht schöne Stunden damit verbracht, Tabellen zu formatieren? Zumindest wenn man das Leserinteresse an der Übersicht der 67 Excel-Tastenkürzel zum Maßstab nimmt, ist Excel ein weit verbreitetes Hobby. (vbr)