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Wolfsburg testet Linux-Desktops

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Die Stadtverwaltung von Wolfsburg startet ein Pilotprojekt, um den Einsatz von Linux auf Desktops zu testen. Zunächst sollen 21 Mitarbeiter der zentralen IT-Abteilung, also etwa die Hälfte der dort Beschäftigten, drei Monate lang mit dem Betriebssystem auf den Arbeitsplatzrechnern arbeiten. Betreut wird das Projekt von der Braunschweiger Firma Linet Services. Nach Ablauf der Probephase werden die Erfahrungen der Mitarbeiter gesammelt und für die weitere langfristige Planung ausgewertet.

Die Stadt Wolfsburg überlegt einen langfristigen Abschied von Microsoft-Produkten. Die betroffenen Arbeitsplätze wurden im laufenden Betrieb in bestehender Infrastruktur auf die Linux-Distribution Suse 9.1 umgestellt, was Philip Reetz, einer der beiden Geschäftsführer des IT-Dienstleisters Linet Services, als eine der Herausforderungen ansieht. An der Server-Infrastruktur wurde vorerst nichts geändert, dort läuft weiterhin Windows NT 4.0 als Betriebssystem.

In der IT-Abteilung sieht deren Leiter Dirk Brandes das beste Testfeld. Dabei hätten nur wenige der betroffenen Mitarbeiter bereits Erfahrung mit Linux. Langfristig wolle man sich von der Abhängigkeit von einem Zulieferer und Dienstleister loslösen und beispielsweise nicht einem "Update-Zwang" unterliegen. (anw)

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