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Workstation-Grafikkarten mit Vega-GPU: AMD Radeon Pro SSG mit 2 TByte Speicher und Radeon Pro WX 9100

AMD hat zwei neue Profi-Grafikkarten mit Vega-Grafikchips für den 13. September angekündigt. Die Radeon Pro WX 9100 kostet 2200 US-Dollar, die Radeon Pro SSG stolze 7000 US-Dollar

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Workstation-Karten mit Vega-GPU: AMD Radeon SSG mit 2 TByte Speicher und Radeon Pro WX 9100

(Bild: AMD)

Neben den Gamer-Grafikkarten der Serie Radeon RX Vega hat AMD zwei neue Workstation-Grafikkarten mit Vega-Grafikchip vorgestellt: Die Radeon Pro WX 9100 und Radeon Pro SSG. Beide Grafikkarten sind für professionelle Render-Projekte in den Bereichen Film, Unterhaltung Design und Herstellung vorgesehen. Beide Grafikkarten unterstützten dank der Vega-GPU vollständig DirectX 12 (Funktionsniveau 12_1), Vulkan 1.0 und OpenGL 4.5. Universelle Berechnungen führen sie etwa über OpenCL 2.0 und Direct Compute durch.

Radeon Pro WX 9100

(Bild: AMD)

Die Radeon Pro WX 9100 bietet High Bandwith Memory 2 mit einem Fassungvermögen von 16 GByte und ECC-Fehlerkorrektur. Der Vega-10-Grafikchip erreicht eine theoretische Rechenleistung von 12,3 TFlops bei einfacher Genauigkeit (FP32) und fast 25 TFlops bei halber Genauigkeit (FP16, Rapid Packed Math). Im Vergleich zur Vorgängerkarte FirePro W9100 soll die neue Pro WX 9100 geometrische Modelle doppelt so schnell verarbeiten; AMD spricht von einem Pro-Takt-Vorteil von Faktor 2,6. AMD zufolge soll die Radeon Pro WX 9100 ab dem 13. September für 2200 US-Dollar ohne Steuern erhätlich sein.

Für Projekte mit besonders umfangreichen Datensätzen, wie sie etwa beim Rendern von CGI-Filmeffekten oder der 8K-Videobearbeitung anfallen, ist die Radeon Pro SSG gedacht. AMD hat nun mehr Details zur bereits vor einem Jahr vorgestellten Radeon Pro SSG enthüllt – das SSG im Namen steht dabei für Solid State Graphics. Es handelt sich um eine Rechenkarte mit Vega-GPU und einem insgesamt 2 TByte fassenden NVME-Flashspeicher (zwei via Raid0 verbundene SSDs). Dieser soll eine Schreibrate von bis zu 6 GByte/s und eine Leserate von bis zu 8 GByte/s erreichen.

Der NVMe-Speicher dient dabei als ein erweiterter Framebuffer, der große Datenmengen speichert, die nicht in den eigentlichen Videospeicher passen. Bereits vor einem Jahr hat AMD vorgeführt, wie sich die Timeline eines 8K-Videos mithilfe der Radeon Pro SSG mit über 90 fps durchscrollen ließ, während es ohne SSD-Puffer nur mit 17 fps klappte. Die Radeon Pro SSG soll am 13. September für 7000 US-Dollar zuzüglich Steuer in den Handel kommen. (mfi)

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