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World of Warcraft: Activision Blizzard will keine Abozahlen mehr nennen

Der Spieleanbieter Activision Blizzard will in Finanzberichten künftig keine Abonnenten-Zahlen für World of Warcraft mehr nennen. Zuletzt fiel die Zahl der aktiven Spieler auf 5,5 Millionen.

World of Warcraft

Mit dem nächsten Add-On Legion könnten die Abonnenten-Zahlen für World of Warcraft wieder steigen.

(Bild: Blizzard)

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Das MMORPG World of Warcraft hatte zuletzt 5,5 Millionen Spieler. Das sind etwa 100.000 weniger als vor drei Monaten, geht aus dem jüngsten Finanzbericht des Spieleanbieters Activision Blizzard hervor. 5,5 Millionen wird auch die letzte offizielle Abonnenten-Zahl sein, die das Unternehmen veröffentlicht. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher gegenüber dem Online-Magazin GameSpot.

Es gebe andere Kriterien, an denen sich der geschäftliche Erfolg des Publishers messen lasse, erklärte Activison Blizzard. Dazu zähle unter anderem die Kundenbindung. World of Warcraft war eines der letzten MMOs, zu dem die nackten Abonnenten-Zahlen veröffentlicht wurden.

Als Grund für die sinkenden Zahlen in den vergangenen Monaten sieht Blizzard unter anderem die Tatsache, dass Fans der ersten Stunde inzwischen dem Alter entwachsen sind, in dem sie täglich spielen. Wird ein neues Add-On veröffentlicht, kehren einige von ihnen zurück und die Nutzerzahlen steigen wieder. Erweiterungen sollen künftig regelmäßiger erscheinen, um die Spieler dauerhaft bei der Stange zu halten.

World of Warcraft wurde im November 2004 veröffentlicht. Ende 2008 zählte Blizzard 11,5 Millionen Spieler. Mit 5,5 Millionen Abonnenten liegt WoW derzeit bei einem Allzeit-Tief. Die nächste Erweiterung ist mit "Legion" geplant, sie soll auf der BlizzCon in dieser Woche gezeigt werden. Eine Beta ist noch für 2015 geplant. Ein konkreter Veröffentlichungstermin steht derzeit noch nicht fest. Vor Kurzem wurde bekannt, dass das Unternehmen für knapp 6 Milliarden US-Dollar den Hersteller des Smartphone-Spiels "Candy Crush" übernimmt. (Denise Bergert) / (anw)

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