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XP-Modus für Windows 7 nähert sich der Fertigstellung

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In einem Blog-Eintrag hat Microsoft-Manager Brandon LeBlanc die freie Verfügbarkeit einer weiteren Vorabversion des XP-Modus für Windows 7 verkündet. Der in verschiedenen Sprachen (darunter Deutsch) zum Download bereitstehende Release Candidate besteht aus zwei Teilen: Dem Virtual PC 2007 (RC), wahlweise in 32- oder 64-Bit sowie einer darin laufenden virtuellen Maschine (VM), in der ein Windows XP mit Service Pack 3 installiert ist. Zusammen sind die Pakete rund 470 MByte groß.

Zwei Besonderheiten unterscheiden den XP-Modus vom Einsatz eines beliebigen anderen PC-Virtualisierers: Erstens landen Verknüpfungen zu den in der VM installierten Anwendungen im Startmenü von Windows 7. Und zweitens ist eine Lizenz für Windows XP bereits dabei – wer einen anderen PC-Virtualisierer einsetzt, braucht eine zusätzliche Lizenz.

Voraussetzung für den Einsatz des XP-Modus ist ein Prozessor mit Intel-VT oder AMD-V. Außerdem klappt die Installation nur unter Windows 7 Professional, Enterprise oder Ultimate, unter den Home-Versionen verweigert der RC hingegen die Installation.

Microsoft weist erneut ausdrücklich darauf hin, dass der XP-Modus nicht für Heimanwender gedacht ist. Stattdessen soll er Unternehmen bei Bedarf dabei helfen, ältere Software auch unter Windows 7 laufen zu lassen. Was genau in der VM läuft, hängt unter anderem von den Hardware-Voraussetzungen eines Programms ab: 3D-Anwendungen beispielsweise laufen schon deshalb nicht in der VM, weil als virtuelle Grafikkarte ein leistungsschwaches 2D-Modell zum Einsatz kommt.

Siehe dazu auch:

(axv)

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