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Xbox-Modder in Großbritannien verurteilt

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In Großbritannien ist erstmals ein Anbieter von modifizierten Xbox-Spielkonsolen verurteilt worden. Der 22-Jährige aus Wales muss 140 Sozialstunden ableisten und Gerichtskosten in Höhe von umgerechnet rund 1100 Euro tragen, weil er über das Internet Xbox-Konsolen verkauft hatte, deren Kopierschutz durch Mod-Chips ausgehebelt war. Modifikationen an Spielkonsolen sind in Großbritannien seit 2003 verboten. Sony hatte im vergangenen Jahr ein Vertriebsstopp für Mod-Chips auf der Insel erwirkt.

Kunden des 22-Jährigen sollten zum Preis von rund 560 Euro Geräte mit einer 200-GByte-Festplatte erhalten, auf der 80 illegal kopierte Spiele vorinstalliert waren. Allerdings wurde die britische Vereinigung der Verleger von Unterhaltungs- und Freizeitsoftware ELSPA (Entertainment & Leisure Software Publishers Association) auf die Internet-Seite aufmerksam und schaltete die Polizei ein. Bei einer Hausdurchsuchung beschlagnahmten die Behörden beim Waliser drei PCs, zwei Drucker, drei Xbox-Konsolen sowie insgesamt 38 Festplatten. (pmz)