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Xbox One: Microsoft erlaubt Spiele-Streaming auf Windows-10-Geräte

Microsoft bringt eine Xbox-One-App für Windows 10, die das Streamen von Xbox-One-Spielen auf Desktop-PCs und Tablets erlaubt. Außerdem lassen sich mit der Funktion Game DVR Spiele aufzeichnen.

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Windows 10 und Spiele

Microsoft will die Xbox One und Windows-10-PCs stärker verzahnen. So sollen sich Xbox-One-Spiele künftig auf PCs und Tablets mit Windows 10 streamen lassen. Das kündigte Microsofts Xbox-Chef Phil Spencer am Mittwochabend auf einer Microsoft-Veranstaltung in Redmond an. Spencer demonstrierte das In-House-Streaming am Beispiel vom Rennspiel Forza Horizon 2, das er auf ein Surface-Gerät streamte. Das Streaming lässt sich über die Xbox-One-App starten.

Die neue Xbox-One-App soll auf Windows-10-PCs und -Tablets laufen und erlaubt unter anderem das Aufnehmen von Live-Gaming. Über das Tastenkürzel Windows+G lässt sich der "Game DVR" beim Spielen einblenden,der automatisch auch die letzten 30 Spielsekunden mitschneidet. Die Gameplay-Videos lassen sich auf Social-Media-Kanälen oder auf Microsofts Cloud-Speicherdienst OneDrive teilen. Game DVR funktioniert mit allen Windows-Spielen. Integriert in der Xbox-One-App für Windows 10 ist natürlich auch die Freundesliste samt Aktivitäts-Feed und die Möglichkeit, per Text und Sprache miteinander zu kommunizieren.

DirectX 12 soll effizienter arbeiten als DirectX 11 und die Leistungsaufnahme vermindern. Eines der ersten DX12-Spiele wird Fable Legends.

Außerdem sollen künftig einige Spiele einen plattformübergreifenden Mehrspielermodus bieten. Xbox-One-Spieler können dann etwa gegen Windows-10-Spieler antreten oder mit ihnen gemeinsam spielen. Microsoft demonstrierte den Cross-Plattform-Multiplayer anhand des Spieles Fable Legends, das noch in diesem Jahr erscheinen soll.

Fable Legends wird als eines der ersten Spiele außerdem die Microsoft-Schnittstelle DirectX 12 nutzen. DirectX 12 soll Hauptprozessoren im Vergleich zu DirectX 11 wesentlich effizienter auslasten und bei CPU-limitierten Szenen um bis zu 50 Prozent schneller arbeiten. Microsoft zufolge soll DirectX 12 auch die Leistungsaufnahme reduzieren können, wodurch sich auf Mobilgeräten die Akkulaufzeit erhöhen soll. Hunderte Studios sollen sich bereits auf DirectX 12 konzentrieren. Außerdem kündigte Microsoft an, dass auch die Unity-Engine DirectX 12 unterstützen wird. (mfi)

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