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Xbox-One-Update im Mai bringt 120-Hz-Ausgabe

120 Hz sollen Xbox One, Xbox One S und Xbox One X ab Mai an geeigneten Displays ausgeben können. Dazu kommen Gruppen, vereinfachte Jugendschutzeinstellungen und Videobearbeitung vor dem Upload.

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Xbox-One-Update im Mai bringt 120-Hz-Ausgabe

Xbox One X

(Bild: heise online)

Aktuelle Xbox-Spielkonsolen sollen künftig auch Bildwiederholfrequenzen von 120 Hz ausgeben können – und zwar in den Auflösungen Full HD (1920×1080) und WQHD (2560×1440). Bisher sind nur 60 Hz möglich. Microsoft hat für den Mai ein Update angekündigt, das die 120-Hz-Funktion mitbringt – und zwar für die Konsolen Xbox One (ab 219,99 €), Xbox One S und der leistungsstarken Xbox One X.

In einem Blog-Beitrag geizt Microsoft jedoch mit Details und schreibt lediglich, dass man durch die High-Refreshrate-Option nun 120-Hz-Displays voll ausnutzen könne. Unklar ist, welche Inhalte tatsächlich mit 120 Hz ausgegeben werden – möglicherweise stellt die Xbox auch nur das Hauptmenü mit der höheren Bildwiederholfrequenz dar.

Das Problem: Entwickler schneiden Konsolenspiele stark auf die jeweilige Hardware zu – passen also etwa die Detailstufe, die Renderauflösung und teilweise sogar die Physikengine so an, dass das Spiel mit einer bestimmten Bildrate läuft. Bei Konsolenspielen sind das üblicherweise 30 fps oder 60 fps.

Solche Spiele würden eine höhere Bildwiederholrate nicht einfach ausnutzen können – vor allem auch aufgrund der Tatsache, dass die in Konsolen verbaute Grafik-Hardware nicht leistungsfähig genug ist, um aktuelle Spiele mit 120 fps anzuzeigen. Denkbar ist das höchsten bei vergleichsweise anspruchslosen Indie-Spielen, doch auch die müssten von den Entwicklern per Update an die höhere Bildwiederholfrequenz angepasst werden. Eine Antwort von Microsoft auf unsere Anfragen steht bislang noch aus.

Nach dem Update sollen Xbox-Nutzer ihre Spiele und Apps in Gruppen kategorisieren können. Diesen Gruppen lassen sich eigene Namen zuweisen – so sollen Spieler mit besonders großen Spielebibliotheken schneller einzelne Titel aufrufen können. Die Gruppen-Funktion soll anfangs aber nicht allen Spielern zur Verfügung stehen.

Neu ist außerdem die Möglichkeit, aufgenommene Spiele-Screenshots und -Videos vor dem Hochladen auf Twitter und Co direkt über den Guide zu schneiden. Dazu kommen Verbesserungen bei den Jugendschutzeinstellungen, bei der Xbox Accessories App und bei der Dashboard-Navigation. Wann das Update genau erscheinen soll, hat Microsoft noch nicht bekannt gegeben. Erst im März hatte Microsoft der Xbox One per Update die adaptive Synchronisierungstechnik FreeSync beigebracht. (mfi)

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