Menü
CES

Xbox Series X: AMD verwirrt mit spekulativem Render-Modell

Auf der CES-Keynote von AMD waren die Anschlüsse der Xbox Series X kurz im Video zu sehen. Nun ist klar: Das für den Clip verwendete Render ist nicht echt.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 15 Beiträge

Ein offizielles Bild der Xbox Series X. AMD benutzte in einem Clip ein inoffizielles Render.

(Bild: Microsoft)

Von

AMD stiftet mit einem inoffiziellen Render-Bild Verwirrung um Microsofts kommende Spielekonsole Xbox Series X. AMD, Hardware-Partner der neuen Xbox, hat auf seiner CES-Keynote einen kurzen Clip zur Xbox Series X gezeigt. Darin sind erstmals die vermeintlichen Anschlüsse der Xbox-Konsole zu sehen, die Microsoft bisher unter Verschluss gehalten hatte: zwei Mal HDMI, zwei Mal USB-C, einmal Ethernet. Doch das im Video gezeigte Modell der Xbox Series X ist ein inoffizielles Render-Modell vom Marktplatz TurboSquid – es basiert nicht auf Informationen von Microsoft.

Den unangenehmen Fehltritt hat AMD mehreren US-Medien wie The Verge bestätigt, die zuvor über die vermeintlichen Ports der Xbox Series X berichtet hatten. "Die Bilder zur Xbox Series X, die auf der AMD-Pressekonferenz gezeigt wurden, stammen nicht von Microsoft und stellen das Design und die Features der neuen Konsole nicht akkurat dar", sagte ein Unternehmenssprecher.

Xbox Series X - Ankündigungs-Trailer

Das Render sei vom Marktplatz TurboSquid gekauft worden. Es scheint sich um dieses Modell zu handeln, das für 10 US-Dollar zu haben ist. In einem Youtube-Video zur Pressekonferenz hat AMD die Passagen mit dem inoffiziellen Render mittlerweile entfernt.

Das Design und den Namen der Xbox Series X hatte Microsoft überraschend im Dezember im Rahmen der Game Awards gezeigt. Die neue Xbox hat eine quadratische Grundfläche und ist etwa doppelt so hoch wie breit – das ungewöhnliche Kasten-Design sorgte in der Spiele-Community für reichlich Gesprächsstoff.

Die Hardware der Xbox Series X war großteils schon vorher bekannt: Die neue Xbox-Konsole läuft mit Zen-2-Rechenkernen und einer RDNA-Grafikeinheit. Auf den Markt kommt sie zum Weihnachtsgeschäft 2020. Handfeste Neuigkeiten von der CES fehlen auch zur Konkurrenz-Konsole PS5: Sony zeigte lediglich das Logo der Playstation 5, das erwartbarer kaum aussehen könnte. (dahe)