Xen: virtualisiertes Windows wird schneller

Gemeinsam von Novell und Intel entwickelte Treiber für Xen sollen Windows als Gastsystem merklich beschleunigen.

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Von
  • Alexandra Kleijn

Mit aktuellen Prozessoren, die Virtualisierung in Hardware unterstützen, ist auch Microsoft Windows als Gastsystem unter dem Hypervisor Xen lauffähig. Die Geschwindigkeit des proprietären Betriebssystems lässt dabei allerdings noch zu wünschen übrig. Linux-Distributor Novell und Prozessor-Hersteller Intel haben nun gemeinsam entwickelte paravirtualisierte Netzwerk- und Block-Device-Treiber vorgestellt. Sie sollen den Zugriff eines virtualisierten Windows auf Festplatten und Netzwerkressourcen erheblich beschleunigen.

Seit Novell im Sommer 2006 Version 10 des Suse Linux Enterprise Server (SLES) freigab, ist die Virtualisierungssoftware Xen Bestandteil des Serverbetriebssystems. Allerdings unterstützte sie zunächst ausschließlich SLES-10-Gastsysteme. Erst ein demnächst erscheinendes Service-Pack mit Xen 3.0.4 und den neuen Treibern soll den Einsatz auch von unmodifizierten Gastsystemen unter Xen ermöglichen und damit den Weg für Windows und andere Betriebssysteme ebnen. Ausgewählten (Groß-)Kunden stellt Novell die neuen Treiber bereits in einem Pilotprogramm zur Verfügung.

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(akl)