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Xeon E-2200: Intel stellt Workstation-Prozessoren zum zweiten Mal vor

Die Xeon E-2200 unterstützen im Gegensatz zu der Desktop-Serie Core i-9000 DDR4-Arbeitsspeicher mit ECC-Fehlerkorrektur.

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Intels "Launch" der Xeon E-2200 auf der Computex 2019.

(Bild: Christian Hirsch / c't)

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Intel gibt die Prozessorfamilie Coffee Lake Refresh für Workstations und Einstiegs-Server frei. Die Xeon E-2200 haben vier bis acht Rechenkerne, eine Thermal Design Power (TDP) von maximal 95 Watt und passen in LGA1151v2-Mainboards mit C242 respektive C246-Chipsatz. Im Gegensatz zu den Core-i-9000-Modellen können die Xeon-Prozessoren mit ECC-Arbeitsspeicher umgehen – Intel gibt für die Plattform 32-GByte-Module für insgesamt 128 GByte DDR4-RAM frei.

Das Topmodell, der Xeon E-2288G, entspricht weitgehend einem Core i9-9900K: Der Basistakt liegt bei 3,7 GHz, ein einzelner Rechenkern lässt sich auf bis zu 5,0 GHz beschleunigen und bei Last auf allen acht Rechenkernen sind 4,7 GHz drin. Mit Hyper-Threading kann der Prozessor 16 Threads gleichzeitig abarbeiten. Der Xeon E-2224 am unteren Ende der Leistungsskala hat vier Rechenkerne ohne Hyper-Threading, einen auf 8 MByte halbierten L3-Cache und arbeitet mit 3,4 bis 4,6 GHz. Die TDP beläuft sich auf 71 Watt. Übertakten lassen sich die Xeon-CPUs nicht per Multiplikator.

Spezifikationen der Prozessorserie Xeon E-2200.

(Bild: Intel)

Eigentlich stellte Intel die Prozessorserie Xeon E-2200 zur Computex im Mai 2019 vor und warb dort mit einem sofortigen "Launch" von 14 verschiedenen Modellen. Der heise-Preisvergleich listet die Xeon-E-2200-CPUs teilweise schon seit März 2019. Erhältlich waren diese bisher aber noch nicht. In der zweiten Vorstellung verkleinert Intel das Portfolio von 14 auf 12 Modelle.

Deutsche Shops gehen von einer Auslieferung ab Mitte November aus. Passende LGA1151v2-Mainboards gibt es bislang nur mit C246-Chipsatz. Günstigere C242-Platinen führt der Einzelhandel nicht. Auf Desktop-Mainboards mit Z390, H370 oder B360 laufen die Xeon-E-2200-CPUs nicht. (mma)