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Xfce 4.14: Dickes Update für schlanken Linux/Unix-Desktop

Nach über vier Jahren bringt das Xfce-Projekt ein neue Version heraus. Das Leichtgewicht unter den grafischen Oberflächen hat viele Funktionen nachgeliefert.

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Bei Xfce werden die Zeiten zwischen neuen Versionen scheinbar immer länger. Dauerte das letzte Major-Update 4.12 schon fast drei Jahre, so mussten die Nutzer jetzt mit fast viereinhalb Jahren deutlich länger warten. Die Zeit haben die Entwickler genutzt, um unter der Haube alle Kernkomponenten von Xfce auf GTK3 zu portieren und die Interprozesskommunikation auf GDBus umzustellen.

Doch es gibt auch sichtbare Änderungen: Der Xfce-eigene Fenstermanager unterstützt jetzt HiDPI-Monitoren mit hohen Auflösungen sowie VSync, um mögliches Flackern zu minimieren. Auch das Zusammenspiel mit Nvidias proprietärem Treiber haben die Entwickler nach eigenen Angaben verbessert. Gleiches gilt für die Nutzung von mehreren Monitoren. Hier kann man jetzt verschiedene Multi-Monitor-Konfigurationen speichern und bei Bedarf laden.

Autostart-Einträge können jetzt nicht nur für den Start von Programmen beim Anmelden definiert werden, sondern auch der automatische Aufruf von Befehlen nach dem Aufwachen aus dem Standby festgelet werden. Zudem unterstützt Xfce jetzt einen hybriden Ruhezustand. Xfce führt mit 4.14 einen eigenen Bildschirmschoner ein. "Ja, wir wissen, es ist 2019", kommentieren die Entwickler dies selbstironisch.

Auch viele Programme wie der Bildbetrachter Ristretto oder der Medienplayer Parole wurden überarbeitet. Beim Dateimanager Thunar wurde unter anderem die Oberfläche sowie die Tastenkürzel überarbeitet. Alle Änderungen zum neuen Xfce 4.14 Release finden sich in den Veröffentlichungsankündigungen auf der Projekt-Website. Xfce ist als ressourcen-schonende Desktop-Umgebung für Linux und BSD gedacht. (ktn)