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Xing: Neue Plattform soll Neueinstellungen beschleunigen

Mit einer neuen Plattform will Xing dafür sorgen, dass Unternehmen vakante Stellen künftig schneller wieder besetzen können.

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Xing AG

Arbeit bei Xing in Hamburg: Das Karrierenetzwerk wächst weiter.

(Bild: dpa, Georg Wendt)

Das Karrierenetzwerk Xing will die Suche nach Fachkräften vereinfachen und hat dafür eine neue Plattform vorgestellt. Sie verzahnt das Netzwerk des Hamburger Unternehmens mit der Management-Software des vor gut einem Jahr von Xing übernommenen Start-ups Prescreen. Darauf erhalten Personaler künftig unter anderem einen direkten Zugang zu den mehr als 14 Millionen Mitgliedern des Xing-Netzwerks, teilte der Konzern auf einer Messe für Personal-Management in Köln. "Eine solche Lösung gibt es so am Markt noch nicht", sagte Andreas Altheimer, Mitgründer von Prescreen.

Von der Stellenausschreibung über die Verwaltung der Bewerbungen und der direkten Ansprache bis hin zur Einstellung sollen auf der Plattform nahtlos alle Schritte erfolgen. "Wir bieten damit alles aus einer Hand", sagte Jost Schatzmann, Produktverantwortlicher bei Xing E-Recruiting. Auch Bewerbungen per E-Mail, online oder per Brief sollen einfach eingepflegt werden können. Nach Einverständnis der Kandidaten können Bewerber aus dem Xing-Netzwerk in das System mit aufgenommen werden. Mit 25 Test-Kunden habe man die neue Plattform für zwei Monate erfolgreich getestet, sagte Schatzmann. Die Markteinführung sei für diesen Dienstag geplant.

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Laut einer von Xing in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage unter 200 Personalleitern benötigen gut drei Viertel bis zu einem halben Jahr, um eine Führungsposition zu besetzen. 73 Prozent der Befragten verzeichneten demnach in den vergangenen fünf Jahren einen Anstieg der Zeit, um eine Vakanz zu besetzen. Diese Zeit soll sich laut den Unternehmen mit der neuen Plattform um 30 Prozent reduzieren lassen, obgleich im Schnitt 15 Prozent mehr Bewerber angesprochen werden könnten.

Xing hatte das Wiener Unternehmen Prescreen im Juli 2017 für 17 Millionen Euro übernommen. Auch nach der Übernahme soll die Firma weiter als eigenständige Tochter arbeiten. Xing zählte zuletzt über 14 Millionen Mitglieder, davon über eine Million zahlende Premium-Kunden. Sein US-amerikanischer Konkurrenten LinkedIn kam zuletzt auf über 11 Millionen Nutzer im deutschsprachigen Raum. Der Umsatz der börsennotierten Burda-Tochter belief sich 2017 auf 187,8 Millionen Euro, der Gewinn lag bei 25,9 Millionen Euro. (dpa) / (mho)

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