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Xing profitiert weiter von Suche nach Fachkräften

Mit seinen 16,3 Millionen Mitglieder erwirtschaftete das Netzwerk im vergangenen Quartal 65,5 Millionen Euro.

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Über Xing finden Arbeitgeber Fachkräfte. Für einen Arbeitsplatz bei Xing selbst spricht laut eigenem Image-Film zum Beispiel ein Krökeltisch.

(Bild: Xing auf Youtube)

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Das soziale Netzwerk Xing wächst dank starker Geschäfte mit Firmenkunden weiter rasant. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um knapp 18 Prozent auf 65,5 Millionen Euro, wie die Firma New Work, Betreiberin des Netzwerks und Tochter des Medienkonzerns Burda, mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um etwas mehr als 18 Prozent auf 22 Millionen Euro zu.

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Obwohl die Xing-Zahlen im Großen und Ganzen wie erwartet ausfielen und die Prognose bestätigt wurde, rutschte die im SDax notierte Aktie in den ersten Handelsminuten stark ins Minus. Das Papier sackte um bis zu 14 Prozent auf 282 Euro ab und entfernte sich damit weiter von seinem Rekordhoch von 380,50 Euro Anfang Juli.

Damals hatten allerdings bereits einige Analysten moniert, dass die Bewertung trotz einer guten Entwicklung des Geschäfts zu hoch ist. Trotz der Kursverluste am Dienstag zog der Börsenwert des Unternehmens in diesem Jahr um knapp ein Fünftel auf rund 1,6 Milliarden Euro an.

Xing will im laufenden Jahr beim Umsatz und operativen Ergebnis zweistellig zulegen – Wachstumstreiber soll dabei weiter die Unternehmenskundensparte sein. Hier profitiert das Netzwerk unter anderem vom Fachkräftemangel, wegen dem viele Unternehmen Unterstützung bei Portalen wie Xing suchen. Diesen Bereich hatte der Konzern zudem zuletzt mit Übernahmen ausgebaut.

So hatte New Work Anfang April mit Honeypot ein Stellenportal für IT-Fachkräfte für zunächst 22 Millionen Euro übernommen. Beim Erreichen bestimmter Ziele könnten zudem zusätzlich bis zu 35 Millionen Euro anfallen. Anders als üblich bewerben sich auf dieser Plattform Firmen bei potenziellen Mitarbeitern.

Im ersten Halbjahr 2019 steigerte Xing seine Mitgliederzahl um eine Millione auf 16,3 Millionen. Inklusive der User von weiteren Services (wie zum Beispiel Xing Events) verzeichnete das Unternehmen zum Ende des zweiten Quartals 17,5 Millionen Nutzer. (anw)