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XprivacyLua: Android-Anwendungen mit falschen Daten füttern

Viele Apps fordern persönliche Daten vom Handy ein, um zu funktionieren. Das Xposed-Modul XprivacyLua will die Privatsphäre des Nutzers schützen, indem es den Anwendungen falsche Daten zuspielt.

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Android

(Bild: dpa, Britta Pedersen/dpa)

Das Android-Tool XprivacyLua zum Schutz der Privatsphäre ist als Alpha-Version erschienen und steht zum Download bereit. Es ist der offizielle Nachfolger von Xprivacy, füttert wie dieses neugierige Apps mit falschen Daten, ist wieder als Xposed-Modul implementiert und stammt wie der Vorgänger von Marcel Bokhorst alias M66B.

Viele Android-Apps fordern Zugriff auf bestimmte Informationen des Handys – etwa den aktuellen Standort, die Android-ID oder die Kontaktliste. Verbietet man Apps den Zugriff auf diese Daten, verweigern viele den Start oder stürzen ab. XprivacyLua füttert die Anwendungen daher mit falschen Daten. So soll die Privatsphäre des Nutzers beschützt werden, während die Apps funktionstüchtig bleiben.

Die Vorgänger-Version Xprivacy ist zwar technisch ausgereifter, unterstützt offiziell allerdings keine Android-Versionen ab 6.0 Marshmallow. XprivacyLua ist auch für jüngere Android-Versionen geeignet. Beide Xprivacy-Ausgaben setzen die Installation des Xposed-Frameworks und somit ein gerootetes Gerät [Update] oder zumindest einen entsperrten Bootloader [/Update] voraus. Entwickler M66B hatte seinem Projekt ursprünglich den Rücken zugekehrt, da ihm Updates für Xposed zu selten erschienen. Mittlerweile befindet sich Xposed für Android 8 in der Beta-Phase. (dahe)

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