Menü

Yahoo stellt Verkauf von Firmen-IM ein

vorlesen Drucken Kommentare lesen 62 Beiträge

Der Internetportalbetreiber Yahoo hat seine Aktivitäten für Unternehmens-Software eingestellt; der Firmen-Messenger von Yahoo wird eingestampft. Das bestätigte CIO Lars Rabbe am Freitag gegenüber Journalisten. Fortan konzentriere sich der Konzern auf seine Kernkompetenz im Geschäft mit dem Endkunden, hieß es zur Erklärung. Freilich spreche nichts dagegen, den Privat-Internet Messenger von Yahoo auch am Arbeitsplatz einzusetzen. Konkurrenten wie Microsoft (MSN Messenger) oder AOL (AIM) bieten allerdings weiterhin extra Firmenversionen ihrer Kommunikationsprogramme an.

Bei Yahoo bedeutet die Entscheidung das endgültige Aus für eine ganze Abteilung, die zum Höhepunkt des New-Economy-Booms Anfang 2000 gegründet wurde, um Firmen-Portale und Dienste für Videokonferenzen per Web anzubieten. Bereits im Oktober 2003 war diese Abteilung mit jener für Endkunden zusammengelegt worden. (tol)