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YouTube-Analytics: Heatmaps der User-Blicke in VR-Videos

Neue Analyse-Tools von YouTube erlauben es, genau zu erfassen, wie Zuschauer mit 360-Grad- und VR-Videos interagieren.

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YouTube-Analytics: Heatmaps der User-Blicke in VR-Videos

(Bild: YouTube/IM360)

In seinem Blog hat YouTube neue Analyse-Methoden für Content-Creator von 360-Grad- und VR-Videos vorgestellt. Diese enthalten nun Heatmaps, in denen man genau erkennt, wohin die meisten Blicke der Betrachter wandern. Ziel sei es, die Arbeit der Videoproducer zu erleichtern. Voraussetzung für die Heatmap-Ansicht sind mindestens 1000 Zuschauer beziehungsweise Aufrufe eines Videos.

Heatmaps von VR-Videos sollen den Machern helfen zu verstehen, wie ihr Material genutzt wird.

(Bild: YouTube)

Einige frühe Erkenntnisse und Tipps offenbart YouTube bereits: So sollen 360-Grad-Videos zwar dazu einladen, in eine beliebige Richtung zu schauen. Die Zuschauer verweilen jedoch 75 Prozent der Zeit innerhalb der 90 Grad direkt vor ihnen. Damit Anwender mehr entdecken wollen, sind daher mehrere spannende Blickpunkte in der Gesamtszene wichtig. Animationen und Marker können helfen, um Zuschauer auf wichtige Momente in einer bestimmten Richtung hinzuweisen.

Google Chrome unterstützt 360-Grad-Videos von YouTube direkt im Browser.

Wichtig sei außerdem den Betrachtungskontext zu beachten. Zuschauer von VR-Material etwa mit einem Google Cardboard brauchen typischerweise einige Sekunden, um sich in der Szene einzufinden. Erst dann sollte es richtig losgehen. (thk)

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