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YouTube: Über 1 Milliarde Videoabrufe pro Tag

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Das Videoportal YouTube hat die Marke von einer Milliarde Videoabrufen pro Tag überschritten. Das hat Chad Hurley, einer der Gründer und CEO von YouTube, im offiziellen Blog des Unternehmens bekannt gegeben. Als YouTube vor drei Jahren von Google übernommen wurde, waren pro Tag rund 100 Millionen Mal Videos angesehen und 65.000 Clips hochgeladen worden. Nach Huerleys Ansicht bildeten drei Punkte den Schlüssel zum Erfolg: Die Geschwindigkeit, mit der die Videos dem Zuschauer geliefert werden, die mittlerweile zum Alltag gehörende Clip-Kultur und eine offene Plattform mit den daraus resultierenden Möglichkeiten.

In den vergangenen drei Jahren haben die YouTube-Macher den Dienst konsequent erweitert. Mittlerweile können HD-Videos eingebunden werden, der verfügbare Speicherplatz für die einzelnen Beiträge wurde erhöht, es gibt nun ein spezielles Interface für die Wiedergabe von Clips auf Fernsehern und YouTube unterstützt 3D-Videos.

Das erste YouTube-Video überhaupt ("Me at the zoo") wurde am Jawed Karim eingestellt, einem der drei YouTube-Gründer. Karim spielt allerdings neben Chad Hurley und Steve Chen in Artikeln über YouTube nur noch eine Nebenrolle – obwohl er nach eigener Darstellung seinerzeit die Idee für das Videoportal hatte. Hurley und Chen, die vor drei Jahren die Übernahme durch Google in einem YouTube-Video verkündeten, geben hingegen an, auf die Idee für eine Videoplattform gekommen zu sein, als sie auf einer Dinner Party ein Video drehten. In einem Interview mit der New York Post sagten sie wiederum, ursprünglich nur eine Videoversion der Bewertungsseite Hot Or Not im Auge gehabt zu haben. Tatsächlich konnten Anwender anfangs ihr Alter und Geschlecht angeben und andere Personen nach deren Alter und Geschlecht suchen.

Google-CEO Eric Schmidt hatte im Verfahren um angebliche Copyright-Verletzungen, in dem der Medienkonzern Viacom 1 Milliarde US-Dollar Schadenersatz verlangt, laut US-Medienberichten ausgesagt, sein Unternehmen habe seinerzeit 150 Prozent mehr für die Übernahme geboten, als das Unternehmen bewertet wurde. Der Internetdienstleister wollte sicher gehen, dass der Videodienst nicht in die Hände eines Konkurrenten gerät. Letztlich zahlte Google 1,65 Milliarden US-Dollar.

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