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Computex

Z68-Mainboards im Mini-ITX-Format

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Der Intel-Chipsatz Z68 ging im Mai, erst einige Monate nach der Vorstellung der Sandy-Bridge-Prozessoren und der übrigen 6er-Chipsätze, an den Start. Der für Kunden und Hersteller gleichermaßen interessante Chipsatz vereint die Übertaktungsfähigkeiten des P67 bei K-Prozessoren mit der Möglichkeit des H67, die integrierte Grafikeinheit der Core-i-2000-CPUs zu nutzen. Darüber hinaus bringt er neue Funktionen wie SSD-Caching und Lucid Logix Virtu, mit der sich die integrierte Grafikeinheit bei gesteckter Grafikkarte weiterverwenden lässt.

Auf der Computex zeigen Giada und Zotac Z68-Mainboards im Mini-ITX-Format. Damit lassen sich zum Beispiel kompakte Tischrechner oder Wohnzimmer-PCs bauen. Zur Ausstattung des Zotac Z68-ITX-A-E WiFi gehört unter anderem ein WLAN-Modul mit zwei auf der I/O-Blende angebrachten Antennen. Wegen der knappen Platzverhältnisse sitzt das Kärtchen senkrecht auf der Platine.

Beim Zotac Z68-ITX-B-E geht es noch etwas beengter zu: Neben der LGA1155-Prozessorfassung und dem Chipsatz lötet der Hersteller eine GeForce GT 430 auf das Board. Im Grafikchip sitzt eine HD-Videoeinheit, die 3D-Blu-rays dekodieren kann. Der PCIe-x4-Steckplatz ist hinten offen, sodass auch Grafikkarten mit üblichen PEG-Anschluss auf das Mainboard passen.

Z68-Mainboards im Mini-ITX-Format und mSATA-SSDs (5 Bilder)

Zotac Z68-ITX-A-E WiFi

Das SSD-Caching mittels per mSATA angebundener Mini-SSD stößt auf große Interesse bei den Mainboard- und Speicherherstellern. Gigabyte liefert beispielsweise das Z68XP-UD3-iSSD zusammen mit einer 20 GByte großen Intel-311-SSD aus. Hersteller wie A-Data, Apacer, Mach Xtreme und Memoright zeigten ihre mSATA-Platinen mit bis zu 60 GByte Kapazität. Die Z68-Mainboards verdrängen zudem zunehmend die teureren Varianten der H67-Boards. Das Gigabyte GA-Z68AP-D3 gibt es hierzulande bereits für 100 Euro zu kaufen. (chh)