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Zahl der US-Patente wuchs 2010 um 31 Prozent

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Im vergangenen Jahr hat das US-amerikanische Patentamt rund 220.000 Patente erteilt. Das sind laut Auswertungen des Patentdienstes IFI Claims 31 Prozent mehr als im Jahr 2009. Die ersten zehn Firmen mit den meisten erteilten Patenten stammen wie im Vorjahr allesamt aus der IT-Branche. Spitzenreiter IBM kam dabei erstmals auf mehr als 5000 Patente.

IBM verbesserte sich von 4914 Patente im Jahr 2009 auf 5896 im Jahr 2010 und somit um 20 Prozent. Dem südkoreanischen Konzern Samsung, der wie im Vorjahr Platz 2 erreichte, wurden vom Patentamt 4551 Erfindungen als schützenswert anerkannt; er steigerte sich damit um 26 Prozent. Der Ranglistendritte Microsoft, der ebenfalls seine Vorjahresposition hielt, steigerte die Zahl der Patente um 6 Prozent auf 3094.

Auf den weiteren Plätzen folgen Canon mit 2552, Panasonic mit 2482, Toshiba mit 2246, Sony mit 2150, Intel mit 1653, LG Electronics mit 1490 und Hewlett-Packard mit 1480 Patenten. Apple kam laut einem Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg vergangenes Jahr auf Platz 46 und damit erstmals unter die Top 50. Das Unternehmen verdoppelte die Zahl seiner erteilten Patente gegenüber dem Vorjahr auf 563. Als einziges Unternehmen unter den ersten 50 hatte lediglich der Speicherhersteller Micron einen Rückgang zu verzeichnen. (anw)

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